Gestürzter Bakijew nach Kasachstan ausgeflogen

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Der gestürzte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew ist gut eine Woche nach dem blutigen Volksaufstand in das Nachbarland Kasachstan ausgeflogen worden.

Bischkek/Moskau - Der gestürzte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew ist gut eine Woche nach dem blutigen Volksaufstand in das Nachbarland Kasachstan ausgeflogen worden.

Das meldete die kirgisische Agentur Akipress am Donnerstag in Bischkek. Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass ein Flugzeug auf dem Weg von Kasachstan sei, um Bakijew abzuholen. Das autoritär regierte Kasachstan hat derzeit als erste Ex-Sowjetrepublik überhaupt den Vorsitz bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) inne. Kasachstan ist ein Nachbarland von Kirgistan ebenfalls in Zentralasien.

Zuvor hatte US-Vizeaußenminister Robert Blake in Bischkek gesagt, dass mit dem OSZE-Vorsitzenden das Schicksal Bakijews besprochen worden sei. Nähere Angaben machte er aber nicht. Bakijew hatte bei einem Auftritt vor Anhängern im Süden des Landes in Dschalal-Abad nur mitgeteilt, dass der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew ihn “eingeladen“ habe. Am Vormittag hatte es bereits erste Gerüchte gegeben, dass Bakijew nun doch ins Exil gehen würde.

dpa

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