Gewerkschaft warnt vor Lehrermangel

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Ein Lehrer schreibt im Physik-Unterricht in der Staudinger Ganztagesschule in Freiburg Formeln an die Tafel.

Berlin - Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert ein Sofortprogramm, um den Lehrermangel in Deutschland zu bekämpfen. Es kämen zu wenige Junglehrer nach, um die Lehrer zu ersetzen, die in Rente gehen.

“Wir müssen jetzt deutlich mehr junge Menschen ausbilden und mehr fertige Lehrkräfte in den Schuldienst einstellen“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, am Mittwoch in Berlin. Die derzeitigen Referendare reichten nicht aus, um die Lehrkräfte, die in Pension gehen, durch voll ausgebildete Junglehrer zu ersetzen.

Seit dem Jahr 2000 wurden nach GEW-Angaben mehr Lehrkräfte eingestellt als ausgebildet. Die Zahl der Referendariats-Plätze sei in den vergangenen drei Jahren zwar von 23 000 auf 30 000 aufgestockt worden - notwendig seien aber 39 000, um den Status quo zu halten. Deshalb müsse der Lehrerberuf wieder attraktiver gemacht werden, indem die Einkommen erhöht und die Schulklassen verkleinert werden.

dpa

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