Grüne und CDU in Stuttgart starten inhaltliche Beratungen

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Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne, M.), der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl und die Grünen-Landesvorsitzende Thekla Walker nach einem Treffen. Foto: Marijan Murat

Stuttgart (dpa) - Baden-Württembergs CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl hat zurückhalten auf Spekulationen über seine Position in der angestrebten grün-schwarzen Landesregierung reagiert. "Meine Konzentration gilt der Sache", sagte er in Stuttgart.

Nach einem Bericht der "Rheinischen Post" soll der CDU-Bundesvize in Stuttgart Minister für Inneres, Integration und Infrastruktur werden. Heute wollen Grüne und CDU erstmals inhaltlich an den Grundlagen für eine erste grün-schwarze Koalition auf Landesebene arbeiten.

Das Blatt berichtete unter Berufung auf CDU-Kreise, Strobl habe sich bereiterklärt, Vize-Ministerpräsident und Minister mit den genannten Zuständigkeiten zu werden. Der Führung eines Superministeriums mit solch zentralen Verantwortlichkeiten werde er sich nicht verweigern. Strobl sagte vor Beginn der Gespräche, sein vorrangiges Ziel sei es, eine zu Koalition bilden, die gut für das Land sei. "Deshalb ist mein Credo der Satz von (Ex-Ministerpräsident) Erwin Teufel (CDU): erst das Land, dann die Partei, dann die Person."

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