Eurokrise: Grüne warnen vor wachsender Merkel-Schwäche

Berlin - Die Grünen haben vor einem schlechter werdendem Krisenmanagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Eurokrise gewarnt.

“Die eigenen Leute folgen der Bundeskanzlerin nicht mehr“, sagte Grünen-Chef Cem Özdemir der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Das schwäche das Agieren weiter. “Die Finanzmärkte zeigen Merkel die kalte Schulter.“ Dämme für eine Euro-Stabilisierung seien nötig.

Ab Montag debattieren die Grünen Alternativen zum Regierungskurs bei Finanzkrise und Energiewende auf einer zweitägigen Vorstandsklausur in Schwerin. Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag will der Parteivorstand den Kampf um einen möglichst großen Einzug ins letzte Landesparlament ohne Grüne unterstützen. Sie liegen in Umfragen bei 7 bis 8 Prozent.

Chronologie: Schuldenkrise im Euroland

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Parteichefin Claudia Roth warnte vor einem Einzug der NPD durch geringe Wahlbeteiligung. Es fehle die grüne Stimme. Die Landesregierung fördere ungehindert Massentierhaltung, der Bund wolle aus Lubmin ein atomares Endlager machen.

dpa

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