"Guardian": Assange soll Computer bekommen

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Der Wikileaks-Gründer Julian Assange soll laut der britischen Zeitung “The Guardian“ einen Computer und eingeschränkten Zugang zum Internet bekommen.

London - Der Wikileaks-GründerJulian Assange soll laut der britischen Zeitung “The Guardian“ einen Computer und eingeschränkten Zugang zum Internet bekommen. Das ganze ist ein Spezialprogramm für Häftlinge.

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Assange habe sich beklagt, dass er keinen Computer haben dürfe, schrieb die Zeitung am Freitag. Er dürfe nicht einmal an einem Gerät ohne Internetverbindung schreiben, geschweige denn ins Netz gehen. Gefängnisinsassen dürfen in Großbritannien normalerweise keinen eigenen Computer haben. Nun soll Assange an einem speziellen Programm teilnehmen, bei dem Inhaftierten ein Rechner mit eingeschränktem Internetzugang zur Verfügung gestellt wird.

Der Kopf der Enthüllungsplattform Wikileaks hatte sich am vergangenen Dienstag in London der Polizei gestellt und war festgenommen worden, nachdem Schweden ihn per EU-weitem Haftbefehl gesucht hatte. Am kommenden Dienstag soll er erneut vor Gericht erscheinen. Es wird erwartet, dass er versuchen wird, auf Kaution freizukommen. In Schweden werden ihm sexuelle Vergehen vorgeworfen.

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Offiziell gab es keine Angaben dazu, wie es Assange geht. Die Zeitung “Guardian“ war allerdings in den vergangenen Wochen eine von vier weltweit, die exklusiv geheime US-Botschafterdokumente von Wikileaks auswerten durfte.

Assanges Londoner Anwalt Mark Stephens sagte der Zeitung, seinem Mandanten gehe es gut. Er trage derzeit einen grauen Gefängnis-Anzug. Bei der Festnahme habe er keine eigene Kleidung mitgehabt, weil er nicht erwartet habe, in Haft zu kommen. Der Richter hatte seinen Antrag auf Freilassung auf Kaution abgelehnt, weil er fürchtete, Assange könne flüchten. Assange soll außerdem auf eigenen Wunsch in einen abgetrennten Gefängnisteil verlegt worden sein, weil er im normalen Trakt zu viel Aufmerksamkeit erregt hatte.

dpa

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