Gutachten: Dienstwagen-Subvention unsinnig

Berlin - Ein Gutachten für das Bundesumweltministerium stuft laut einem Zeitungsbericht die Steuersubvention für Dienstwagen als ökonomisch und ökologisch unsinnig ein. Eine Steuererhöhung könnte das ändern.

Nach heutigem Recht muss ein Arbeitnehmer, der seinen Firmenwagen privat nutzt, monatlich ein Prozent des Listenpreises versteuern. Dies sei viel zu wenig, konstatiert das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut der Universität Köln in dem der “Financial Times Deutschland“ (Dienstag) vorliegenden Bericht. Durch eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Reform könnten die Steuereinnahmen um 2,9 bis 4,6 Milliarden Euro im Jahr steigen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte der Zeitung dazu: “Der Staat subventioniert mit Milliardenbeträgen extrem spritschluckende Firmenwagen.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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