Guttenberg wehrt sich gegen Kanzler-Debatte

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wehrt sich gegen eine Kanzler-Debatte, die ihn als nachfolger von Angela Merkel in den Mittelpunkt rückt.

Berlin - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich von Umfragen distanziert, die ihn als möglichen Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel sehen.

Diese Umfragen seien “absurd“ sagte der CSU-Politiker dem “Hamburger Abendblatt“ vom Mittwoch. “Ich habe ein Amt, das mich voll und ganz fordert. Solche Umfragen sind völlig unangebracht, denn die Frage einer Nachfolge stellt sich gar nicht“, fügte er hinzu.

Ein CSU-Kanzler sei “theoretisch“ denkbar, die CSU habe “viele gute Politiker hervorgebracht“, sagte Guttenberg. “Aber noch einmal: Die Frage stellt sich für längere Zeit nicht.“

Guttenberg: Der "Top Gun"-Minister

Guttenberg: Der "Top Gun"-Minister a.D.

In einer am Wochenende veröffentlichten Emnid-Umfrage konnten sich 46 Prozent der Befragten den Verteidigungsminister als Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellen.

dapd

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