Im Schlepptau bis Kreta

Havariertes Schiff mit 700 Flüchtlingen gerettet

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Der havarierte Frachter "Baris".

Kreta - Der Frachter trieb manövrierunfähig auf dem offenen Meer. An Bord: Rund 700 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Nun konnte der Frachter gerettet werden.

Eine Fregatte der griechischen Marine hat vor Kreta einen havarierten Frachter mit schätzungsweise 700 Flüchtlingen an Bord ins Schlepptau genommen. Das Flüchtlingsschiff wurde am Mittwochabend in der Hafenstadt Ierapetra erwartet.

Die Menschen an Bord des Frachters „Baris“ stammen nach ersten Erkenntnissen der Küstenwache hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan und wollten allen Anzeichen nach nach Italien.

Der Frachter war am Vortag wegen eines Motorschadens rund 30 Seemeilen südlich der Insel Kreta manövrierunfähig geworden und trieb ins offene Meer. Im Hafen der südkretischen Stadt Ierapetra wurde die Aufnahme der Flüchtlinge vorbereitet. Sie sollen zunächst in einer Sporthalle untergebracht und ärztlich untersucht werden, teilte die Stadtverwaltung mit.

Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten versuchen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Tausende sind dabei in den vergangenen Jahren ums Leben gekommen.

dpa

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