Hessen setzt bei Lehrermangel auf Leiharbeiter

Wiesbaden - Das hessische Kultusministerium will bei einem Mangel von Lehrkräften zukünftig auf Leiharbeiter setzen. Schulen sollen hierfür Verträge mit Personaldienstleistern abschließen dürfen.

So solle den Schulen die Möglichkeit gegeben werden, im Falle von Lehrermangel selbstständige Verträge mit Personaldienstleistern abzuschließen, bestätigte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Anfrage.

Die Schule dürfe aber nur dann von der Möglichkeit Gebrauch machen, wenn eine Versorgung mit beamteten oder angestellten Lehrern nicht gewährleistet sei. Die Bewerber müssten zudem über ausreichende Qualifikationen verfügen, die in einer speziellen Ordnung noch genauer geregelt werden sollen, hieß es aus dem Kultusministerium weiter.

Weitere Details, etwa über eine Mindestlaufzeit des Leiharbeitervertrags, wurden zunächst nicht bekannt. Der Gesetzentwurf soll 2011 in den Landtag eingebracht werden und zum 1. August 2011 in Kraft treten.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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