Justizministerin

Hessen will Dschihadisten am Ausreisen hindern

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Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Wiesbaden - Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) hat ein Ausreiseverbot für deutsche Dschihadisten verlangt.

„Wir dürfen es nicht zulassen, dass junge Menschen mit dem Ziel an bewaffneten Konflikten teilzunehmen, ins Ausland reisen“, sagte die CDU-Politikerin der „Bild“-Zeitung (Samstag). Wenn jemand in Ländern wie dem Irak oder Syrien mitkämpfen wolle, müssen das der Staat „mit Mitteln des Strafrechts unterbinden“.

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes sind mehr als 320 Dschihadisten seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 aus Deutschland nach Syrien gereist. Hundert sollen etwa wieder zurück sein. Bei etwas mehr als einem Dutzend sind sich die Behörden sicher, dass sie tatsächlich gekämpft haben, die meisten davon in den Reihen der Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis). Auch jetzt im Irak sollen deutsche „Gotteskrieger“ dabei sein.

dpa

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