Er war ein Hoffnungsträger

Französischer Sozialist bricht tot zusammen

Paris - Ein 42-jähriger neu gewählter Abgeordneter der französischen Sozialisten, Olivier Ferrand, ist nach einem Dauerlauf am Samstag tot zusammengebrochen.

Der Vater einer Tochter sei im Garten seines Hauses in Velaux in Südfrankreich an Herzversagen gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Ortsbürgermeister Jean-Pierre Maggi. Staatspräsident François Hollande würdigte Ferrand als “überragendes Talent der Republik, dessen Zukunft voller Hoffnungen steckte“.

Ferrand gehörte zu den vielversprechenden Nachwuchspolitikern der Sozialisten. Er war Absolvent prestigeträchtiger Hochschulen, arbeitete als Berater führender sozialistischer Politiker, darunter Ex-Premier Lionel Jospin, und hatte 2008 die der Sozialistischen Partei (PS) nahestehende Denkfabrik Terra Nova gegründet. In der zweiten Runde der Parlamentswahlen am 17. Juni hatte er sich in seiner Heimatregion gegen zwei Kandidaten der konservativen UMP und der rechtsradikalen Front National durchgesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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