Seehofer sagt "Nein" zu Euro-Bonds

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Horst Seehofer spricht sich gegen eine "Vergemeinschaftung der Schulden" aus.

München - Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer zeigt sich in der Debatte um sogenannte Euro-Bonds kompromisslos. Eine "Vergemeinschaftung der Schulden" ist für ihn nicht denkbar.

Seehofer sagte am Montag in München, eine derartige “Vergemeinschaftung der Schulden“ in Europa bedeute, dass Deutschland “im Wesentlichen die Haftung übernehmen“ müsse. Dies komme jedoch für die CSU “niemals infrage“.

Der bayerische Ministerpräsident fügte am Rande der Frühjahrstagung der finanzpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen der Länderparlamente hinzu: “Worüber man reden sollte, sind sinnvolle Wachstumsimpulse - aber nicht finanziert über Schulden.“

Der französische Präsident François Hollande hatte beim G8-Gipfel in den USA angekündigt, er werde bei den Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs gemeinsame Schuldscheine der Euro-Länder verlangen: “Zu meinen Wachstumsvorschlägen gehören auch Euro-Bonds.“

dapd

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