Human Rights Watch: Merkel soll Turkmenistan ermahnen

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Kanzlerin Merkel empfängt und der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow. Human Rights Watch fordert, dass Merkel Berdimuhamedow bei ihrem Gespräch wegen Menschenrechtsverstößen ermahnt. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Berlin (dpa) - Die Organisation Human Rights Watch (HRW) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich bei ihrem Gespräch mit dem turkmenischen Präsidenten für die Einhaltung von Menschenrechten einzusetzen.

Merkel sollte das Treffen mit Gurbanguly Berdimuhamedow nutzen, um Unterdrückung in der früheren Sowjetrepublik anzusprechen, sagte der Leiter der HRW-Abteilung Europa und Zentralasien, Hugh Williamson, der Deutschen Presse-Agentur.

Er prangerte insbesondere drei Missstände in dem zentralasiatischen Land an: Das Verschwindenlassen Dutzender Menschen in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren, Einschränkungen der Pressefreiheit sowie willkürliche Ausreiseverbote.

Turkmenistan ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes so groß wie Deutschland, Österreich und Dänemark zusammen. In dem Wüstenstaat leben etwa 5,2 Millionen Menschen. Das Land ist fast so abgeschottet und diktatorisch wie Nordkorea.

Auswärtiges Amt zu Turkmenistan

HRW zu Turkmenistan

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