Live-Stream, Zeitplan und Acts

Donald Trumps Amtseinführung: So läuft der Inauguration Day heute ab

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Das geschmückte Kapitol in Washington D.C. am sogenannten Inauguration Day.

Washington - Am 20. Januar findet die Vereidigung von Donald Trump statt. Hier finden Sie alle Informationen zum Ablauf am sogenannten „Inaguration Day“ und wie Sie den Tag live mitverfolgen können.

Update vom 20. Januar 2017: Alle Informationen zum Inauguration Day können Sie in diesem Artikel lesen. Doch was passiert heute tatsächlich? In unserem Live-Ticker zur Vereidigung von Donald Trump sind Sie immer auf dem neuesten Stand.

Am Freitag ist es soweit: Der 45. gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, wird vereidigt. Am 20. Januar 2017 befindet sich ganz Washington D.C. im Ausnahmezustand: Die Feierlichkeiten zum Amtsantritt des neuen Präsidenten Trump erstrecken sich über den ganzen Tag bis spät in die Nacht hinein. Höhepunkt des sogenannten „Inauguration Day“ ist die Amtseinführung des Präsidenten im Kapitol. Hier erfahren Sie alles rund um den Inauguration Day, das geplante Programm, nützliches Hintergrundwissen und wie Sie das historische Event im Livestream oder TV von Deutschland aus mitverfolgen können.

Ablauf: Der Tag des Amtsantritts von Donald Trump

1. Morgenandacht

20 der bisherigen 44 US-Präsidenten besuchten am Morgen vor dem Amtsantritt einen Gottesdienst. Die Tradition geht zurück bis ins Jahr 1933. Franklin D. Roosevelt besuchte am Morgen die St. John's Episcopal Church, die sich direkt neben dem Weißen Haus befindet. Auch Trumps Vorgänger Barack Obama und George W. Bush nahmen an der Morgenandacht in St. John‘s teil, bevor sie als Präsidenten vereidigt wurden. Gegen 8.30 Uhr Ortszeit geht es los.

2. Prozession zum Kapitol

Nach der Morgenandacht fährt der gewählte Präsident zusammen mit seinem Stellvertreter und seiner Ehefrau zum Weißen Haus. Dort treffen sich der noch amtierende Präsident, also Barack Obama, und der gewählte Präsident, Donald Trump, zu einem kurzen Gespräch. Nach der Übergabe einer handschriftlichen Notiz fahren die beiden dann gemeinsam mit den First Ladys zum Kapitol. Im Wagen hinter ihnen sitzen der scheidende und der kommende stellvertretende Präsident.

3. Die Vereidigung des US-Vize-Präsidenten

Bevor der Präsident vereidigt wird, muss der Vizepräsident seinen Eid ablegen. Auf einer Terrasse auf der West-Seite des Kapitols wird dafür eine Bühne aufgebaut, auf dieser steht der Vizepräsident während des Amtseids. Seit dem Jahr 1884 sind folgende Worte als Eid für den Vitzepräsidenten, die Senatoren und die Repräsentanten üblich: „I do solemnly swear (or affirm) that I will support and defend the Constitution of the United States against all enemies, foreign and domestic; that I will bear true faith and allegiance to the same; that I take this obligation freely, without any mental reservation or purpose of evasion; and that I will well and faithfully discharge the duties of the office on which I am about to enter: So help me God.“

4. Die Vereidigung des US-Präsidenten

Anschließend folgt die Vereidigung des neuen US-Präsidenten. Der Amtseid, den Donald Trump ablegen wird im Wortlaut: "I do solemnly swear (or affirm) that I will faithfully execute the office of President of the United States, and will to the best of my ability, preserve, protect and defend the Constitution of the United States."

5. Die Antrittsrede des neuen US-Präsidenten

Für gewöhnlich nutzt der frischvereidigte Präsident die Antrittsrede, um seine Ziele und Pläne für das Land vorzustellen. Wie CNN berichtet, wollte Donald Trump seine Rede selbst schreiben - es soll eine „kurze aber gewichtige“ Rede werden. Die Antrittsreden seiner Vorgänger unterschieden sich stark in ihrem Umfang: George Washington hielt mit nur 135 Wörtern die kürzeste Antrittsrede in der US-Geschichte. William Henry Harrisons Antrittsrede umfasste ganze 8.445 Wörter und geht damit als längste Rede in die Geschichtsbücher ein. 

Die Antrittsrede gilt als wegweisend für die gesamte Amtszeit. Aus Insiderkreisen heißt es, Trump sei sich bewusst, dass es bei dieser Rede darauf ankommt den richtigen Ton zu treffen. Wohl aus diesem Grund arbeitet Trump nun doch mit einem bekannten Redenschreiber zusammen, so CNN.

6. Verabschiedung des ehemaligen Präsidenten

Unmittelbar nachdem der neue Präsident seinen Amtseid abgelegt hat, verabschiedet sich der alte. Für den scheidenden Präsidenten und die ehemalige First Lady ist ein eher stiller Abschied vorgesehen. Der amtierende Präsident Trump und sein Vize eskortieren den scheidenden Präsidenten und seinen Vize durch einen Spalier von Uniformierten bis zum Hubschrauber. Nachdem sie weggeflogen sind, kehrt der Präsident zurück zum traditionellen Mittagessen im Kapitol.

7. Antritts-Lunch (Inaugural Luncheon)

In der Statuary Hall des Washingtoner Kapitols findet im Anschluss ein großes Festessen statt. Früher wurde der neue Präsident von seinem Vorgänger in einem kleinen Rahmen bewirtet, heute ist von dieser bescheidenen Tradition wenig übrig: Der Lunch wird als großes Event zelebriert, an dem rund 2.000 Teilnehmern erwartet werden. Auf dem Karte stehen neben dem Essen auch Reden, Toasts und Geschenke. Bei der Speisenauswahl orientiert sich das Organisationskommittee oft an Spezialitäten aus dem jeweiligen Heimat-Bundesland. Hinter dem Zeremonien-Tisch, an dem der Präsident mit seiner Frau Platz nimmt, wird traditionell ein amerikanisches Gemälde ausgestellt. Beim Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar 2017 wird es ein Bild von George Caleb Bingham, das den Titel “The Verdict of the People” trägt, sein. Wie die Washington Post berichtet, sorgt diese Auswahl für Aufregung in den USA. Der Titel würde nahelegen, dass Donald Trump tatsächlich von der Mehrheit des Volkes gewählt worden sei. Dabei habe doch Hillary Clinton die Mehrheit der Stimmen für sich gewonnen. Mehr als 4.300 Personen forderten daher in einer Online-Petition ein anderes Gemälde auszuwählen.

8. Amtsantritts-Parade

Nach den Vereidigungen und dem festlichen Lunch, folgt nun die Parade. Der Weg führt den Festzug vom Kapitol über die Pennsylvania Avenue auf das Weiße Haus zu. Im Zug laufen diverse Regimente und mehrere Marschkapellen mit. Begleitet werden sie von Festwagen. Präsident Trump, sein Vizepräsident und seine Gäste verfolgen den Umzug von einem erhöhten Standort aus mit. In einem Video erhalten Sie einen Einblick in die Vorbereitungen der Umzugsteilnehmer.

Organisiert wird die Parade von der Joint Task Force-National Capital Region.

9. Antritts-Ball (Inaugural Ball)

Die Kosten für die gesamten Feierlichkeiten liegen nach Informationen von der Bild-Zeitung zwischen 30 und 100 Millionen Dollar. Dieses Jahr dürfte es etwas günstiger werde, denn von den berühmten und damit kostspieligen Künstlern wollte keiner auf der Feier für Präsident Trump auftreten.

Quelle: Programm des „Joint Congressional Committee on Inaugural Ceremonies

Karte: Die Stationen am Inauguration Day im Überblick

Nach der Vereidigung von Donald Trump: Diese Künstler treten auf

Donald sucht den Superstar - so könnte man die von Peinlichkeiten gekrönte Suche des Festkommitees zusammenfassen, denn kaum ein Künstler wollte sich für den Inaugural Ball buchen lassen. Der DJ Moby bot Trump einen Deal an: Trumps Steuererklärung gegen einen Auftritt des DJs. Donald Trump meldete sich nach dem Absagen-Hagel zu Wort und schimpfte, dass die sogenannten A-Promis scharf auf Tickets für den Inauguration Day seien. Er wolle ohnehin lieber das Volk dabei haben.

Hier erfahren Sie welche Künstler kein Problem damit haben am 20. Januar für Donald Trump zu singen und zu tanzen. 

  • Jackie Evancho

Die 16-jährige Sopranistin aus Pittsburgh wurde 2010 bei der Show „America‘s Got Talent“ zweite. Mit der Hymne „Star-Spangled Banner“ wird sie die Vereidigung von Donald Trump vor dem Kapitol beschließen.

  • Mormon Tabernacle Choir

Der 360-köpfige gemischte Chor hat bereits in Vergangenheit bei mehreren Amtsantritten gesungen. Doch dieses Mal sorgt das Engagement für Querelen innerhalb des Mormon Tabernacle Choir. Wie die New York Times berichtet, ist aufgrund der Meinungsverschiedenheiten mindestens ein Mitglied aus dem Chor ausgeschieden.

  • The Rockettes

Auch in der Tanzgruppe The Rockettes sorgte die Zusage für den Inauguration Day nicht nur für Begeisterung. Eine Tänzerin beschwerte sich öffentlich, die Mitglieder der Tanzgruppe würden zur Teilnahme gezwungen werden. Das Management distanzierte sich davon und stellte die Teilnahme der Rockettes-Tänzerinnen an der Aufführung am 20. Januar frei. 

  • 3 Doors Down

Die 1996 gegründete Band 3 Doors Down feierte mit ihren Hits Kryptonite und Here Without You große Erfolge in den Charts. Die drei Rocker werden am 19. Januar, also am Tag vor der Inauguration auf den Stufen des Lincoln Memorial auftreten. Die Veranstaltung nennt sich „Make America Great Again! Welcome Celebration“ und ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.

  • Toby Keith

Ebenfalls mit dabei bei der Welcome-Show am Vortag wird der Country-Sänger Toby Keith sein. Laut New York Times ist der Sänger für seinen offen zur Schau getragenen Patriotismus bekannt.

  • Lee Greenwood

Der Country-Pop-Sänger Lee Greenwood, der ebenfalls bei der Veranstaltung am Vortag auftritt, ist bereits seit 1962 im Showgeschäft unterwegs. Nach kleineren Engagements in Kasinos in Las Vegas erhielt er als Solo-Künstler 1979 einen Plattenvertrag und konnte mehrere Top-Ten Erfolge erzielen. 1992 erschien sein AlbumAmerican Patriot, inklusive der Hit-Single God Bless The USA, das Goldstatus erreichte.

  • The Piano Guys

Die Akustik-Cover-Band Piano Guys erlangte ihre Berühmtheit hauptsächlich im Netz mit klassischen Coverversionen von bekannten Hits. Ihr Cover von Adeles Song Hello sahen bei YouTube mehr als 15 Millionen Menschen. Ebenfalls in ihrem Repertoire: Filmmusik von aktuellen Streifen wie dem Disney Film Frozen.

  • DJ Ravidrums

Der abgedrehte DJ Ravidrums ist eigentlich Schlagzeuger und stand mit verschiedenen Bands auf der Bühne. Seine eigenen Shows als DJ zeichnen sich aus durch die Mischung aus Live-Drums und remixen. 2008 durfte er sein Talent bereits bei der Show zu Beginn des Superbowl unter Beweis stellen.

  • The Frontmen of Country

Der Name ist bei dieser Band Programm: Sie besteht nämlich aus drei Frontmännern von Country-Bands: Tim Rushlow (ehemaliges Mitglied von Little Texas), Larry Stewart von Restless Heart und Richie McDonald von der Band Lonestar. Zusammen mit 3 Doors Down, Toby Keith und Lee Greeenwood stehen die drei Country-Sänger am Donnerstag vor dem Lincoln Memorial auf der Bühne. 

Donald Trumps Amtsantritt heute live im TV (Deutsche Sender)

Für die Amtseinführung am 20. Januar haben mehrere deutsche Sender Berichterstattung angekündigt (alle Sendezeiten im Überblick finden Sie hier auf merkur.de). Die ARD berichtet von 17.15 Uhr bis 18.50 Uhr deutscher Zeit. Die Sender Phoenix, n-tv und N24 werden ab 15 Uhr live aus Washington berichten.

Donald Trumps Amtsantritt im heute Live-Stream

Von 11 Uhr Vormittags bis 5 Uhr Nachmittags Ortszeit (Nach deutscher Zeit von 17 Uhr bis 23 Uhr) wird Twitter in Zusammenarbeit mit PBS NewsHour einen Live-Stream von den Feierlichkeiten anbieten. Auf der offiziellen Twitter-Seite zum Amtsantritt von Donald Trump ist der Livestream bereits eingerichtet.

Der Sender Phoenix bietet einen Live-Stream der Berichterstattung zum Amtsantritt von Trump im Internet an.

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

John Kelly: Heimatschutzminister.
John Kelly: Heimatschutzminister. Kelly war Kommandant im Irak-Krieg. Er soll die illegale Einwanderung stoppen und „unsere Grenzen sichern", hofft Trump. © dpa
Scott Pruitt: Leiter Umweltbehörde EPA.
Scott Pruitt: Der 48-Jährige, derzeit Justizminister des Staates Oklahoma, glaubt noch weniger an den Klimawandel als Donald Trump. Er ist Verbündeter der Kohle- und Erdölindustrie und soll Chef der mächtigen Umweltschutzbehörde EPA werden. Pruitt dürfte dafür sorgen, dass die strengen Auflagen, die Barack Obama im Programm für saubere Energie beispielsweise für den CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerken erlassen hat, rückgängig gemacht werden. Er ist überhaupt gegen Grenzwerte, sogar wenn es um die Luftverschmutzung in den Nationalparks geht. © AFP
Andrew Puzder: Arbeitsminister. 
Andrew Puzder: Arbeitsminister. Der 66-jährige Chef von CKE Restaurants ist ein Gegner höherer Mindestlöhne und der Gesundheitsreform des scheidenden Präsidenten Barack Obama. © dpa
James Mattis: Verteidigungsminister.
James Mattis: Der pensionierte Vier-Sterne-General, der 2007 bis 2009 Nato-General war, ist Trumps designierter Verteidigungsminister. 2005 machte Mattis Schlagzeilen mit der Aussage, es mache „Spaß, ein paar Leute zu erschießen“, etwa in Afghanistan Männer, „die ihre Frauen fünf Jahre lang verprügeln, weil sie sich nicht verschleiert haben“. Trotz seiner markigen Aussprüche passt er nicht so recht in das Stereotyp des Kriegstreibers. Er hat sich sogar dafür ausgesprochen, das Budget des Außenministeriums zu erhöhen: Diplomatie müsse immer erste Wahl sein. © dpa
Steven Mnuchin: Finanzminister.
Steven Mnuchin: Finanzminister. Er ist ein ehemaliger Investmentbanker von Goldman Sachs und Wall-Street-Insider. Mnuchin war in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten, weil eines seiner Finanzunternehmen in der Finanzkrise 35.000 Immobilien zwangsversteigerte und damit zahlreiche Opfer der Krise ohne Dach über dem Kopf ließ. © dpa
Wilbur Ross: Wirtschaftsminister.
Wilbur Ross: Wirtschaftsminister. Der Milliardär ist wie Mnuchin ein früherer Investmentbanker. © dpa
Betsy DeVos: Bildungsministerin.
Betsy DeVos: Bildungsministerin. Ist Vorsitzende einer Investmentfirma und Milliardärin. War Vorsitzende der republikanischen Partei in Michigan. Fordert schon länger eine Reform des Schulsystems. © AFP
Mike Pompeo: CIA-Direktor.
Mike Pompeo: Der künftige Geheimdienstchef kommt aus Kansas und gehört als Kongressabgeordneter der rechten Flügelgruppe Tea Party an. Er ist im Geheimdienst-Ausschuss des Repräsentantenhauses und pochte im Untersuchungsausschuss zur „Benghasi“-Affäre von Hillary Clinton auf eine angebliche Vertuschungsaktion zugunsten der damaligen Außenministerin. Als CIA-Chef muss er seine Leute beruhigen, die Trump reserviert gegenüberstehen. Pompeo fordert unter anderem, dass die NSA wieder unbegrenzt Metadaten sammeln dürfen soll. © AFP
Michael Flynn: Nationaler Sicherheitsberater.
Michael Flynn: Michael Flynn, ebenfalls ehemaliger General, fällt mit einer Weltsicht auf, die nur Gut und Böse, aber keine Grautöne kennt. Bis 2014 war er Direktor des Militärgeheimdienstes DIA. Der Islam ist für ihn eine politische Ideologie, ein „bösartiges Krebsgeschwür“. 2015 geriet Flynn unter Druck, nachdem er neben dem russischen Präsidenten Putin bei einer Gala des russischen Propagandasenders Russia Today (RT) in Moskau aufgetreten war. Flynn sagte, er sehe keinen Unterschied zwischen RT und US-Nachrichtensendern. Er gab zu, dafür bezahlt worden zu sein. © dpa
Steve Bannon: Chefstratege.
Steve Bannon: Der Publizist, Filmemacher und Berater war zuletzt Trumps Wahlkampfmanager. 2012 übernahm er das rechtspopulistische Portal Breitbart News. Der ultrakonservative Nationalist und Rassist wird der „alternativen Rechten“ zugeordnet. Aus seiner Geringschätzung gegen das politische Establishment in Washington macht er keinen Hehl – sowohl der Demokraten als auch der Republikaner. Nach seinem Karrieresprung wurde Bannon vom Hollywood Reporter nach seinen Vorbildern gefragt: „Dick Cheney. Darth Vader. Satan. Das ist Macht.“ Trump glaubt nicht, dass Bannon ein „Rechter“ oder ein Rassist ist. © dpa
Reince Priebus: Stabschef.
Reince Priebus: Stabschef. Er kontrolliert, welche Informationen zum Präsidenten gelangen. Der Stabschef hat maßgeblichen Einfluss auf dessen politische Agenda. © dpa
Nikki Haley: Uno-Botschafterin.
Nikki Haley: Uno-Botschafterin. Gouverneurin von South Carolina. Kaum außenpolitische Erfahrung. Gilt für viele als Hoffnungsträgerin im Team Trump, denn sie hatte ihn im Wahlkampf mehrmals kritisiert. © dpa
Jeff Sessions: Justizminister.
Jeff Sessions: Justizminister. Gilt als erz-konservativ. Hardliner in der Einwanderungspolitik. Wird immer wieder mit Rassismusvorwürfen in Verbindung gebracht. © dpa
Rex Tillerson
Rex Tillerson: Die Nominierung von Rex Tillerson ist ein sehr deutliches Signal, dass Donald Trump eine rasche Wiederannäherung an Russland anstrebt: Der Chef des Ölkonzerns ExxonMobil hat enge Kontakte nach Moskau. Putin kennt er seit den Neunzigern – 2012 erhielt er von ihm den Freundschaftsorden. Selbstverständlich ist Tillerson ein vehementer Gegner der westlichen Sanktionen. Trump pries den Manager für sein „tief reichendes Wissen von der Geopolitik“: Er unterhalte Beziehungen zu Staatenlenkern in der ganzen Welt. In der Tat gilt der vierfache Vater mit dem silbrigen Haar als geschickter Unterhändler, aber eben in Sachen Öl. Umweltschützer fürchten, er könne als Chefdiplomat Interessen des fossilen Energiesektors auf Kosten des Klimaschutzes durchboxen; allerdings erkennt Tillerson den Klimawandel als Tatsache an und begrüßt das Pariser Abkommen. © AFP

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