Innenminister: Hooligans und Salafisten im Visier

Göhren-Lebbin - Die Innenminister von Bund und Ländern beraten seit Donnerstagmorgen unter anderem über den Umgang mit radikal-islamistischen Salafisten und gewalttätigen Fans in Fußballstadien.

Am Rande der Tagung spielt auch das aktuelle Thema Rockerclubs eine Rolle. Die Ergebnisse ihrer Beratungen wollen die Ressortchefs an diesem Freitag vorstellen.

Der Berliner Senat hatte die einflussreichste Hauptstadt-Gruppe der Hells Angels verboten und war am Mittwoch mit Razzien gegen die gewalttätige Rockerszene vorgegangen. Auch in anderen deutschen Städten hatte es großangelegte Aktionen gegen Rocker gegeben.

Auf Forderungen nach einem bundesweiten Verbot von Rockerclubs gibt es unterschiedliche Reaktionen: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht noch nicht genügend Beweise dafür, dass es länderübergreifende Strukturen bei den Rockern gibt. Der schleswig-holsteinische Innenminister Klaus Schlie (CDU) hält es jedoch für geboten, nun ernsthaft über bundesweite Verbote zu sprechen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Frankreich-Besuch: Paraden begeistern Trump - „Get Lucky“-Cover eher nicht
Frankreich-Besuch: Paraden begeistern Trump - „Get Lucky“-Cover eher nicht
Attentat in Jerusalem: Zwei Polizisten sterben
Attentat in Jerusalem: Zwei Polizisten sterben
Abschaffung von „Obamacare“: Debakel für Trump
Abschaffung von „Obamacare“: Debakel für Trump
„Linke Saubande“: CSU-Politiker fordern Schließung der Roten Flora 
„Linke Saubande“: CSU-Politiker fordern Schließung der Roten Flora 

Kommentare