Engagement junger Leute gefragt 

Juncker schlägt europäisches Solidaritätskorps vor

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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker 

Straßburg - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Gründung eines europäischen Solidaritätskorps vorgeschlagen. Juncker will junge Europäer mobilisieren, die dort helfen sollen, wo Hilfe am meisten benötigt wird.

Das Korps solle nach den Vorstellungen der EU-Kommission schon vor Jahresende an den Start gehen und bis zum Jahr 2020 rund 100.000 junge Europäer mobilisieren, sagte Juncker am Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Union vor dem Europaparlament in Straßburg.

"Es gibt viele junge, sozial gesinnte Menschen in Europa, die einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten und Soldidarität zeigen wollen", sagte Juncker. "Solidarität ist der Klebstoff, der die Union zusammenhält."

Junge Leute aus der EU könnten mit dem Solidaritätskorps dort helfen, "wo Hilfe am meisten benötigt wird, bei der Antwort auf Krisensituationen wie der Flüchtlingskrise oder den jüngsten Erdbeben in Italien". Indem sie sich zur Mitarbeit im Solidaritätskorps verpflichteten, könnten die Jugendlichen "ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und menschliche Erfahrungen von unschätzbarem Wert sammeln".

AFP

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