Kabinett beschließt Kinderlärm-Gesetz

Berlin - Die Senioren-Union hatte zuletzt mit der Forderung Aufsehen erregt, Spielplätze aus Lärmgründen aus den Städten zu verbannen. Jetzt hat das Bundeskabinett einen Beschluss zum Thema Kinderlärm gefasst. 

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Kinderlärm soll künftig toleranter behandelt werden als andere Lärmquellen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Damit sollen Klagen gegen den Lärm aus Kindergärten, Kitas oder von Spielplätzen erschwert und neue Kindereinrichtungen und Spielplätze in Wohngebieten erleichtert werden. Die Regierung sieht dies als Beitrag für eine kinderfreundlichere Gesellschaft. 

Ein Vorstoß der Senioren-Union gegen Kitas und Kinderspielplätze in Wohngebieten hatte zuletzt für Empörung gesorgt.

dpa

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