Toter Soldat: Kein Waffendefekt bei Schuss

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Das Sterbebild des Hauptgefreiten Oliver O.

Gera - Der tödliche Schuss eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan auf einen Kameraden geht nach einem Gutachten nicht auf einen Waffendefekt zurück.

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Die Pistole weise keine technischen Fehler auf und sei “einwandfrei funktionsfähig“, teilte am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Gera mit. Der beschuldigte Soldat hatte ausgesagt, dass das Magazin geklemmt habe, als er es in die Pistole habe einführen wollen. Daraufhin habe er es hineingeschlagen, wobei sich der tödliche Schuss auf seinen Kameraden gelöst habe.

Bei dem Vorfall war am 17. Dezember ein Hauptgefreiter des Gebirgsjägerbataillons 232 aus dem bayerischen Bischofswiesen versehentlich getötet worden. Es gibt auch Berichte, wonach der Soldat im Dezember 2010 zum Spaß mit der Pistole auf den 21-Jährigen gezielt und abgedrückt haben soll.

dpa

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