Syrien-Konflikt

Kerry: Russland soll Einfluß auf Assad geltend machen

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John Kerry fordert Russland auf, seinen Einfluss auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geltend zu machen. Foto: Alexander Nemenov/Pool

Moskau - Die USA und Russland sehen sich weiter in der gemeinsamen Verantwortung für eine Friedenslösung in Syrien. Das sagte US-Außenminister John Kerry zum Abschluss seiner Gespräche in Moskau.

Er forderte Russland auf, seinen Einfluss auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geltend zu machen. Kein anderes Land habe so stark auf Assad gesetzt und militärisch zu seinen Gunsten interveniert, sagte Kerry in der Nacht zum Freitag vor Journalisten im Kreml. "Russland muss selber sagen, auf welche Weise es Herrn Assad dazu verhelfen will, die richtigen Entscheidungen zu treffen."

Russland und die USA seien sich einig, dass Regierung und Opposition aus Syrien in Genf direkt miteinander verhandeln sollten, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Bislang laufen die Gespräche dort nur über den UN-Sonderbeauftragten Staffan de Mistura. Die syrischen Kurden sollten in die Verhandlungen miteinbezogen werden, sagte Lawrow. Kerry hatte am Donnerstag mehrere Stunden lang mit Lawrow und dann mit Präsident Wladimir Putin gesprochen.

Mitschrift Pk Kerry/Lawrow

dpa

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