Kirchentag: Schubkraft für die Ökumene

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Alois Glück sieht das Ziel des Kirchentags in der gemeinsamen Auseinandersetzung von Christen mit den Fragen unserer Zeit.

München - Das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) hofft beim 2. Ökumenischen Kirchentag auf die gemeinsame Auseinandersetzung "mit den Fragen unserer Zeit". Das soll die Ökumene antreiben.

Das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) erwartet vom 2. Ökumenischen Kirchentag in München eine neue Schubkraft für das Miteinander von Katholiken und Protestanten. Ziel des Kirchentags sei eine gemeinsame Auseinandersetzung der Christen “mit den Fragen unserer Zeit“, sagte ZdK-Präsident Alois Glück am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk. “Das Ziel ist letztlich auch eine neue Schubkraft für die Weiterentwicklung der Ökumene, von den theologischen Fragen bis zum gemeinsamen Leben und dem gemeinsamen Zeugnis der Christen.“

Der Kirchentag unter dem Motto “Damit ihr Hoffnung habt“ wird am frühen Mittwochabend mit drei großen Gottesdiensten unter freiem Himmel eröffnet. Dazu wird auch Bundespräsident Horst Köhler erwartet. Zum fünftägigen Kirchentag mit rund 3000 Veranstaltungen haben sich rund 110 000 Dauerteilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet. Nach den Eröffnungsgottesdiensten steht am Mittwochabend in der Münchner Altstadt ein großes Straßenfest der Begegnung auf dem Programm. Überschattet wird der Kirchentag von der Missbrauchsaffäre und der Vertrauenskrise der katholischen Kirche.

dpa

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