Klagen über niedrigen Frauenanteil bei FDP

Frankfurt/Main - Teile der FDP sehen den geringen Frauenanteil in ihrer Partei als zunehmende Schwierigkeit. Es stehe außer Frage, dass Frauen auf entscheidenden Listen unterrepräsentiert seien.

Das sagte die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Bracht-Bendt, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der hessische FDP-Fraktionsvorsitzende Florian Rentsch beklagte ebenfalls: "Wir haben, was die Beteiligung von Frauen betrifft, definitiv ein Problem." Auch FDP-Vorstandsmitglied Johannes Vogel sagte, mit einem Frauenanteil von 23 Prozent könne die Partei nicht zufrieden sein. Generalsekretär Patrick Döring bestritt dagegen, dass die FDP ein Frauenproblem habe. Die These, dass sich in der FDP weniger Frauen engagierten als in anderen Parteien, sei falsch.

Dem Bericht zufolge erreicht nur die CSU mit einem Frauenanteil von 19 Prozent einen niedrigeren Wert als die FDP. In der CDU seien es 26 Prozent, bei der SPD 31 Prozent, bei Grünen und Linken jeweils mehr als 37 Prozent.

dapd

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