Koalition: Mehr reguläre Jobs für Behinderte

Berlin - Die Bundesregierung will nach einem Zeitungsbericht mit insgesamt 100 Millionen Euro bessere Berufschancen für behinderte Menschen schaffen, vor allem für Jugendliche.

Das sehe der so genannte Nationale Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention vor, den Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am heutigen Mittwoch vorstellt, wie die “Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (Mittwoch) berichtet. Demnach solle das Geld über fünf Jahre hinweg bereitgestellt werden.

“Wir investieren das Geld in eine bessere Berufsorientierung, Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“, sagte von der Leyen der Zeitung. Besondere Beachtung fänden schwerbehinderte Jugendliche. Bis zu 10 000 junge Behinderte sollen demnach ab Herbst über zwei Jahre auf das Berufsleben vorbereitet werden. Zusätzlich sollen 1300 neue betriebliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Handicaps auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen werden, indem es für Arbeitgeber spezielle Anreize gebe. Ziel sei es zudem, 4000 neue altersgerechte Jobs für schwerbehinderte Menschen über 50 Jahre zu schaffen.

dpa

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