Köhler lädt das Kabinett zum Abendessen

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Bundeskabinett zum Abendessen bei Bundespräsident Horst Köhler. Hier mit Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle.

Berlin - Bundespräsident Horst Köhler hat am Dienstag erstmals das schwarz-gelbe Bundeskabinett zu einem Abendessen empfangen. Das Treffen ist eine Tradition und der Inhalt der Gespräche wird nicht verraten.

Die Einladung des Präsidenten an die Regierungsmitglieder zu einem Meinungsaustausch bei einem Essen sind seit Jahren feste Tradition. Über die informellen Gespräche wird nichts mitgeteilt. In diesem Jahr hatte das Treffen, das eigentlich zur Routine der Arbeit des Staatsoberhaupts gehört, im Vorfeld eine höhere Aufmerksamkeit erhalten, weil Köhler sehr lange zur Arbeit der neuen Koalition geschwiegen hatte.

Die Baustellen der schwarz-gelben Koalition

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Im Münchner Magazin “Focus“ hat Köhler inzwischen Kritik an den ersten Monaten der Koalition von Angela Merkel (CDU) und Guido Westerwelle (FDP) kund getan. Er habe tatkräftiges Regieren erwartet. Gemessen daran sei er enttäuscht. Öffentliche Reaktionen von Kabinettsmitgliedern oder der Regierungsfraktionen an Köhlers Kritik gab es nicht. Es sei nicht üblich, Mahnungen des Staatsoberhaupts aus der Regierung heraus zu kommentieren, hieß es lediglich.

dpa

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