Firma weist Vorwürfe zurück: Körperscanner-Test startet bald

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In wenigen Wochen soll der Test von Körperscannern am Flughafen Hamburg beginnen.

Berlin - Der Test von Körperscannern an Flughäfen beginnt wie geplant Ende September in Hamburg. Vorwürfe, dass die Herstellelrfirma auch Streubomben produziert habe, wurden zurückgewiesen.

Das Bundesinnenministerium in Berlin teilte am Dienstag mit, die Herstellerfirma habe den Vorwurf, an der Produktion von Streubomben beteiligt zu sein, zurückgewiesen. Das Ministerium zitierte aus schriftlichen Stellungnahmen, die sowohl der Vertragspartner als auch die Herstellerfirma abgaben. Demnach sind die beiden Unternehmen nicht an der Entwicklung, Produktion oder dem Handel von Streubomben beteiligt.

Mitte August war der Vorwurf laut geworden, zwei von der Bundesregierung bestellte Körperscanner seien von einem US-Konzern geliefert worden, der auch international geächtete Streubomben produziere.

Das Innenministerium hatte damals angekündigt, die Vorwürfe zu prüfen. Es forderte den Vertragspartner EAS Envimet Analytical Systems und den Hersteller L-3 Communications auf, verbindliche Erklärungen abzugeben. Diese liegen nun vor. Somit gebe es keinen Grund, von dem Vertrag zurückzutreten, so das Ministerium. Die Bundespolizei will mit den Scannern über sechs Monate testweise Passagiere auf gefährliche Gegenstände durchleuchten.

dpa

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