Konsequenz aus Umfragetief: FDP plant "Neujustierung"

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Die Liberalen planen eine  "Neujustierung". FDP-Chef Guido Westerwelle will am Mittag über die Ergebnisse der Partei-Klausur informieren.

Berlin - Die Liberalen wollen wegen miserabler Umfragwerte eine "Neujustierung". Dazu hat die FDP-Führung am Montag in Berlin unter Vorsitz von Parteichef Guido Westerwelle ihre Klausur fortgesetzt.

Auf dem Treffen sollen Konsequenzen aus der Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen und den schlechten Umfrageergebnissen gezogen werden. Die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger kündigte eine “Neujustierung“ an. “Wir werden neben der Wirtschaftspolitik die Bildungspolitik und die Bürgerrechte stärker in den Mittelpunkt stellen.“

Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen wurden bei dem Treffen keine Forderungen nach einer Ämtertrennung von Außenminister und Parteichef Westerwelle erhoben. Der FDP-Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr sagte: “Westerwelle hat als Trainer, wenn, dann ja nur ein einziges Spiel nicht gewonnen: die NRW-Wahl. Da wechselt man den Trainer nicht so schnell.“ Westerwelle will am Mittag über die Ergebnisse der Klausur informieren.

Außenminister Westerwelle im Nahen Osten

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Wirtschaftsminister Rainer Brüderle lehnte einen harten Kurswechsel ab. “Diese Regierung steht für ein bürgerliches Reformkonzept“, sagte der FDP-Politiker. “Unser Leitbild ist nicht falsch.“

dpa

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