Keine neuen Verstöße in Donbass

Krieg in der Ostukraine: Waffenruhe hält an

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Vor etwa einer Woche haben sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (l.) und Vladimir Putin auf eine neue Waffenruhe einigen können.

Kiew - In der ostukrainischen Konfliktregion Donbass wurden in den letzten Tagen keine weiteren Gefechte ausgetragen. Beide Streitparteien sind offenbar gewillt, sich an die besiegelte Waffenruhe zu halten.

Eine Woche nach Beginn einer neuen Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine wird die Feuerpause nach Regierungsangaben weitgehend beachtet. In der Konfliktregion Donbass habe es zuletzt nur wenige Verstöße gegeben, sagte ein Armeesprecher am Donnerstag in Kiew.

Die prowestliche Regierung und die moskautreuen Separatisten hatten sich vor einer Woche auch unter deutscher und französischer Vermittlung auf eine neue Waffenruhe geeinigt. Als weiteren Schritt zur Entspannung schlossen beide Seiten am Mittwoch ein Rahmenabkommen zur Truppenentflechtung im Frontgebiet.

Nach erfolgter Unterschrift der Separatistenführer in Donezk und Luhansk haben nun beide Seiten 30 Tage Zeit für einen Rückzug ihrer Einheiten an drei Frontabschnitten. Bei Stanyzja Luhanska, Solote und Petriwske sollen auf mindestens zwei Kilometer Länge die Kämpfer um zwei Kilometer zurückgezogen werden. Überwacht wird der Vorgang von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Sollte es zu einem Wiederaufflammen der Gefechte kommen, dürfen beide Seiten ihre Einheiten zurückverlegen. Bei Erfolg wiederum könnten weitere Frontabschnitte folgen. Das Entflechtungsabkommen ergänzt einen 2015 vereinbarten Friedensplan, der aber kaum umgesetzt wurde.

dpa

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