Lafontaine-Comeback: "Die Sache ist beendet"

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Immer weniger spricht für ein Comeback von Oskar Lafontaine.

Berlin - Es hat sich abgezeichnet: Bei der Linken spricht immer weniger für ein politisches Comeback von Oskar Lafontaine. Auch die Linke-Vorsitzende Gesine Lötzsch sprach sich jetzt dagegen aus.

Die Linke-Vorsitzende Gesine Lötzsch hält die innerparteiliche Auseinandersetzung über ein Comeback des Ex-Parteichefs Oskar Lafontaine für beendet.

Fraktionschef Gregor Gysi habe eingeräumt, dass sein Vorstoß in diese Richtung ein Fehler gewesen sei, sagte Lötzsch in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. “Und damit ist die Sache auch beendet.“ Gysi hatte vor einer Woche gesagt, dass Lafontaine in einer “Notfallsituation“ zur Rückkehr auf die bundespolitische Bühne bereit sei und damit eine bis dahin nur hinter den Kulissen laufende Personaldebatte in die Öffentlichkeit getragen. Lötzsch sagte, sie habe mit Gysi gesprochen und er habe gesagt, “dass das ein Fehler war“.

Man sei sich einig, “dass uns jetzt Personaldebatten schaden“. Eine Erklärung Lafontaines zu seinen politischen Ambitionen erwartet Lötzsch jetzt nicht mehr. “Er hat jetzt gar keine Veranlassung, Erklärungen zu seiner politischen Zukunft abzugeben. Es steht ja gar keine Wahl an“, sagte Lötzsch. Der Vorstand der Bundespartei wird erst in einem Jahr neu gewählt. Lötzsch und ihr Co-Vorsitzender Klaus Ernst sind seit Mai 2010 im Amt.

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