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Der Stimmenkönig - und andere Gewinner

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Der Stimmkreis München-Milbertshofen bleibt als einziger in ganz Bayern in SPD-Hand: Ruth Waldmann holte dort mit 33,8 Prozent der Erststimmen das Direktmandat. Sie war die Wunsch-Nachfolgerin des scheidenden SPD-Abgeordneten und Landtagsvizepräsidenten Franz Maget.
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CSU-Kronprinzessin Ilse Aigner holte das Direktmandat im Kreis Miesbach mit 56,8 Prozent der Stimmen - ihr Erststimmenergebnis lag aber rund 200 Stimmen niedriger als das CSU-Zeitstimmenresultat.
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Stimmenkönig ist wie vor fünf Jahren Marcel Huber. Der amtierende bayerische Umweltminister holte mit 63,1 Prozent das Direktmandat in Mühldorf am Inn. Auf Platz zwei folgte Horst Seehofer, der bisher kein Landtagsmandat hatte, jetzt aber den neu geschaffenen Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 61,5 Prozent der Erststimmen eroberte.
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Justizministerin  Beate Merk, die wegen des Falls Gustl Mollath in die Kritik geraten war, hat nun auch ein CSU-Landtagsmandat. Sie holte im Stimmkreis Neu-Ulm 47,1 Prozent der Erststimmen.
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Finanzminister Markus Söder gewann sein Direktmandat Nürnberg-West mit 43,2 Prozent. Er trotzte dem Abwärtstrend bei der Nürnberger CSU und holte hier auch mehr Erst- als die CSU Zweitstimmen.
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Die Verwandtenaffäre hat einigen betroffenen Abgeordneten kräftig geschadet, anderen dagegen überhaupt nicht. Den größten Absturz bei den Erststimmen musste der frühere Chef des Haushaltsausschusses, Georg Winter, hinnehmen. Er sackte in seinem Stimmkreis Augsburg-Land/Dillingen von 51,4 Prozent im Jahr 2008 auf nur noch 43,2 Prozent ab. Betroffenen Kabinettsmitgliedern, die zeitweise enge Verwandte als Mitarbeiter in ihren Abgeordnetenbüros beschäftigt hatten, schadete dies bei der Wahl nicht - sie legten allesamt zu.

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