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Laschet empört Zuschauer mit Baerbock-Reaktion: „Hat der uns grad dumm genannt?“

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Von: Anna-Katharina Ahnefeld

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Ein Kommentar Armin Laschets beim TV-Triell der Kanzlerkandidaten sorgt für Aufregung. Im Netz fühlen sich Zuschauer für dumm verkauft.

Berlin – Wahlkampf ohne Inhalte – ein oft genannter Vorwurf im Vorfeld der Bundestagswahl am 26. September. Doch das erste Triell der Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) und Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sorgte für neue Spannung. Und katapultierte den SPD-Spitzenkandidaten im Anschluss in aktuellen Umfragen auf Platz eins. Doch des einen Hoch ist des anderen Tief. Laschet ist in der Schnellerhebung des Instituts Forsa für die Triell-Sender RTL und n-tv der abgeschlagene Verlierer.

Besonders ein Kommentar des Unions-Kanzlerkandidaten sorgte im Netz für Empörung. Als Reaktion auf Baerbocks Erläuterungen ihrer geplanten Klimaschutzmaßnahmen reagierte der CDU-Politiker mit: „Ich weiß jetzt nicht, ob die Bürger das alles mit den Programmen und so verstanden haben, was Frau Baerbock gerade geschildert hat.“

TV-Triell: Laschet empört mit Baerbock-Reaktion: „Hat der uns grad dumm genannt?“

Auf Twitter ging es daraufhin hoch her. Einige Nutzerinnen und Nutzer fühlten sich offenbar von Armin Laschet für dumm verkauft. „Aha, Laschet sagt, die Zuschauer sind halt zu dumm“, kommentiert Influencerin Marie von den Benken. Und eine Nutzerin will einfach nur wissen: „Hat der uns grade dumm genannt?!“

Auch aus der Politik kommen kritische Stimmen. SPD-Politikerin Luisa Lehmann schreibt: „Hat Laschet gerade die Zuschauenden des Triells dumm genannt? Mutig...“ Auch Grünen-Politikerin Annette Reif greift die Vorlage auf und fragt: „So kompliziert war‘s nicht. Hat er es nicht verstanden?!“ Und jemand befindet: „Den Bürgerinnen und Bürgern im Triell die Auffassungsgabe absprechen. Genial!“

Lesen Sie auch: Armin Laschet scheint der Verlierer des Kanzlertriells* zu sein. Wohl auch, weil Angela Merkels Erbe sehr ungleich abfärbt. Der Union droht nun ein lange undenkbarer Flop, kommentiert Florian Naumann.

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