SPD verschärft Attacken auf Seehofer

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Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold (l-r), Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen.

Vilshofen - Die SPD will ihre „Drehhofer“-Kampagne gegen CSU-Chef Horst Seehofer ausbauen. Die Kurswechsel der CSU nutzen die Sozialdemokraten als Steilvorlage für den Wahlkampf.

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Der bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold hieb bei der Aschermittwochskundgebung der Sozialdemokraten in Vilshofen am Mittwoch immer wieder in die gleiche Kerbe: „Seehofer dreht sich wie ein Fähnchen im Wind“, sagte er vor mehreren tausend Zuschauern zu den Kurswechseln Seehofers, die vom Atomausstieg bis zur Abschaffung der Studiengebühren reichten. „Einen Wettbewerb wird Horst Seehofer gewinnen: Wer ist der schnellstdrehende Wetterhahn in Bayern?“

Ermutigt fühlt sich die SPD durch die wütenden Reaktionen von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Dieser hatte der SPD einen „Schmutzwahlkampf“ vorgeworfen, weil diese auf ihrer Webseite „www.drehhofer.de“ die derzeitigen Positionen Seehofers seinen Aussagen aus früheren Jahren gegenüberstellt.

dpa

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