Leutheusser-Schnarrenberger: Spielen nicht mit der Koalition

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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

München - Die Bundesjustizministerin hat trotz des Streits zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Rösler über die Griechenland-Hilfe für die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition plädiert.

Gegenüber dem Münchner Merkur (Donnerstags-Ausgabe) sagte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: "Die FDP will die Fortsetzung der Koalition. Wir sind jetzt in der Halbzeit der Legislaturperiode. Europa ist das entscheidende Thema. Wir arbeiten an den Wegen zur Stabilisierung des Euro. Wir spielen überhaupt nicht mit der Koalition." Auch die Liberalen seien grundsätzlich zur Hilfe für Griechenland bereit.

"In einer jetzt ganz schwierigen Situation geht es darum, aufzuzeigen, dass wir Griechenland helfen wollen, dass aber - und das sagen Finanzminister Schäuble und Wirtschaftsminister Rösler - nicht nur Geld gegeben wird, sondern auch entsprechende Strukturveränderungen in Griechenland greifen müssen. Die Debatte darüber ist doch mit der Abreise der Troika aus EU, IWF und EZB aus Athen begonnen worden. Und genau das hat der Parteivorsitzende und Vizekanzler noch einmal deutlich gemacht. Wir brauchen dringend neue Mechanismen und den EFSF", so Leutheusser-Schnarrenberger gegenüber dem Münchner Merkur.

mm

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