Von der Leyen gegen höhere Rentenbeiträge

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Ursula von der Leyen ist gegen höhere Rentenbeiträge.

Passau- Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) weist den Vorschlag von DGB-Chef Michael Sommer zurück, die Rentenbeiträge anzuheben, statt die Rente mit 67 einzuführen. Ihre Alternativen:

“Wir haben drei Möglichkeiten, um dem demografischen Wandel zu begegnen“, sagte von der Leyen der “Passauer Neuen Presse“ laut Vorabbericht. Entweder würden die Renten drastisch gekürzt oder die Beiträge kräftig erhöht oder das Renteneintrittsalter werde um zwei Jahre erhöht. “Eine Beitragserhöhung bedeutet eine Belastung der jüngeren Generation, damit unsere Generation früher in den Ruhestand gehen kann. Das wäre ungerecht“, argumentierte die Ministerin. Auch die Arbeitgeber wiesen die DGB-Forderung zur zurück.

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“Mehr zahlen statt länger arbeiten - das ist keine Lösung, sondern ein Verschiebebahnhof auf Kosten von Arbeitsplätzen“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, der “Berliner Zeitung“ (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Die Rente mit 67 sei nötig, weil die Lebenserwartung steige. Dieser Zusammenhang dürfe nicht ausgeblendet werden, sonst würden die Lasten der demografischen Entwicklung auf die Beitragszahler und kommende Generationen abgewälzt. Driftmann räumte ein, dass zu einem späteren Renteneintrittsalter auch die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten Älterer gehöre.

Die Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen bei Älteren zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei, wenn auch noch längst nicht am Ziel. Unterstützung bekam DGB-Chef Sommer dagegen vom Vorsitzenden der Dienstleitungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske. Dieser sagte, die Rente mit 67 würde die Beitragssätze, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber in die Rentenkasse einbezahlen, nach Berechnungen der Bundesregierung im Jahr 2030 um 0,5 Prozentpunkte senken. “Wir kennen keine Arbeitnehmer, die für diesen geringen Betrag bis 67 arbeiten wollen“, sagte Bsirske dem Blatt.

dapd

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