Linke fordern Gesetz zur Leiharbeit

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Ein Arbeiter nimmt Schweißarbeiten an einem verzinkten Rohr vor. Die Linkspartei fordert ein Gesetz zur Leiharbeit.

Berlin - Die Linkspartei will die Bezahlung für Leiharbeiter per Gesetz an das Lohnniveau der Stammbelegschaften angleichen.

Nur so könne dem Missbrauch von Leiharbeit ein Riegel vorgeschoben werden, erklärte Parteichef Klaus Ernst am Dienstag bei der Vorstellung eines Gesetzentwurfes in Berlin. Nötig sei eine uneingeschränkte Gleichbehandlung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten.

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Die Linke kritisierte den jüngsten CDU-Parteitagsbeschluss zu diesem Thema. Wer sich einseitig an einem Mindestlohn für die Leiharbeitsbranche “festkralle“, fördere eine weitere Spaltung der Belegschaften. Die CDU hatte sich am Montag in Karlsruhe für einen Mindestlohn für Zeitarbeiter ausgesprochen, um Lohndumping zu verhindern. Hintergrund ist die Sorge vor einem Ansturm von Billigarbeitern aus Osteuropa vom 1. Mai 2011 an, wenn die Beschränkung der Freizügigkeit in Deutschland ausläuft.

dpa

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