Mandela wieder aus Krankenhaus entlassen

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Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Johannesburg - Nach Behandlungen wegen einer Lungeninfektion und Gallensteinen hat der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela am Mittwoch wieder das Krankenhaus verlassen.

Nach 18 Tagen im Krankenhaus ist der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Hause entlassen worden. Der 94-jährige ehemalige Präsident soll „bis zu seiner völligen Genesung“ in seinem Haus in Houghton in der Nähe von Johannesburg betreut werden, wie das Büro von Staatschef Jacob Zuma am Mittwochabend mitteilte.

Mandela wurde seit dem 8. Dezember wegen einer Lungeninfektion und einer anschließenden Gallensteinoperation in einer Klinik in der Hauptstadt Pretoria behandelt. Zuma hatte seinen Vorgänger zu Weihnachten besucht und ihn nach eigenen Worten in „gutem Zustand“ angetroffen. Mandela hatte schon in der Vergangenheit Lungenprobleme und litt gegen Ende seiner Gefängniszeit unter Tuberkolose.

Mandela war der erste schwarze Präsident seines Heimatlandes. Der Friedensnobelpreisträger saß wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheid-System bis zu seiner Freilassung im Februar 1990 fast drei Jahrzehnte in Haft, davon den Großteil auf der Gefängnisinsel Robben Island vor der Küste Kapstadts. Als Staatschef ebnete er den Weg zu Frieden und Aussöhnung zwischen den Rassen in Südafrika. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit lebt er seit Jahren zurückgezogen in seinem Heimatort Qunu im Südosten des Landes.

dpa

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