Mehr Risiko in Afghanistan eingehen?

Berlin - Muss die Bundeswehr in Afghanistan mehr Risiko eingehen? Das sieht zumindest der Oberbefehlshaber der internationalen Afghanistan-Truppen, Stanley McChrystal, so.

McChrystal, hält die neue Afghanistanstrategie für die einzige Möglichkeit, die ISAF-Mission noch zu einem Erfolg zu führen. Nur wenn die Bevölkerung hinter der Regierung und den Sicherheitskräften stehe, gebe es weniger Anschläge, werde es schwieriger, neue Aufständische zu rekrutieren und es gebe weniger selbstgebastelte Sprengkörper, sagte er am Mittwochabend im Interview der ARD-“Tagesthemen“.

Unsere Soldaten in Afghanistan

Unsere Soldaten in Afghanistan

Auf die Frage, ob sich Deutschland damit auf noch mehr tote Soldaten einstellen müsse, sagte McChrystal: “Man müsse kurzfristig erst einmal damit rechnen, gewisse zeitlich begrenzte Risiken einzugehen. Rauszugehen und mit der Bevölkerung zu interagieren, bedeute auch immer ein gewisses Risiko.“ Allerdings sei dies nur ein verübergehendes Risiko. Am Ende werde die neue Strategie auch für die deutschen Soldaten mehr Sicherheit bringen, sagte der General. dpa

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