Mehrheit der Hamburger will Neuwahlen 

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Nach dem angekündigten Rücktritt Ole von Beusts und dem Scheitern der Schulreform fordert die Mehrheit der Hamburger Neuwahlen.

Hamburg - Nach dem angekündigten Rücktritt Ole von Beusts und dem Scheitern der Schulreform fordert die Mehrheit der Hamburger Neuwahlen.

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In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des “Hamburger Abendblatts“ sprachen sich 56 Prozent für eine vorgezogene Bürgerschaftswahl aus. 32 Prozent waren laut Bericht vom Donnerstag dagegen. Befragt wurden rund 1.000 Wahlberechtigte der Hansestadt. Von Neuwahlen würde derzeit vor allem die SPD profitieren: Sie käme auf 41 Prozent, gefolgt von der CDU mit 35 Prozent, heißt es weiter. Zehn Prozent der Stimmen würden auf die Grünen (GAL) entfallen. Die Linke erhielte sechs Prozent, und der FDP würde der Einzug in die Bürgerschaft nicht gelingen. Rein rechnerisch hätte Rot-Grün damit die Mehrheit in der Bürgerschaft. Neuwahlen der Bürgerschaft sind derzeit für Anfang 2012 geplant.

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Schon am Mittwoch war eine Studie bekanntgeworden, wonach auch bundesweit SPD und Grüne seit langem wieder vorne liegen. Nach der Forsa-Erhebung für “Stern“ und RTL kämen SPD und Grüne zusammen auf 47 Prozent. Die Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP hätten dagegen nur 34 Prozent, wobei die FDP unter der Fünf-Prozent-Marke läge. Für die Linke würden elf Prozent stimmen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. 

dapd

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