"Mit äußerster Vorsicht vorgehen“

So steht die Kanzlerin zum Gas-Fracking

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Die Kanzlerin ist beim Thema Fracking unschlüssig.

Berlin - In der Debatte um das umstrittene Gas-Fracking hat sich nun auch Angela Merkel (CDU) geäußert. Doch eine klare Position bezieht die Bundeskanzlerin nicht.

Die Kanzlerin hat für die geplanten Neuregelungen zur Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten den Schutz des Trinkwassers hervorgehoben. „Wir müssen alles tun, damit wir Umweltrisiken nicht eingehen“, sagte Merkel am Dienstagabend bei einer im Internet übertragenen Telefondiskussion mit CDU-Mitgliedern. Solange bei der Methode Chemikalien verwendet würden, „müssen wir mit äußerster Vorsicht vorgehen“.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

Bei dem geplanten Gesetz zum „Fracking“ gehe es darum, Genehmigungen künftig zu erschweren. Mit Blick auf die Beratungen sagte Merkel: „Wir sind noch an der Erarbeitung und müssen schauen, ob wir einen Weg finden, dass das Thema Wasser sehr stark beachtet wird.“

Union und FDP hatten einen Entwurf schon verschärft.

dpa

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