Merkel pocht nach EU-Krisengipfel auf weitere Schritte

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen bei ihrem Treffen am Donnerstag.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Euro-Krise nach dem jüngsten EU-Gipfel noch nicht gebannt. Was nach Ansicht der Kanzlerin jetzt besonders wichtig ist:

In Brüssel hätten sich die Staats- und Regierungschefs auf Grundlagen für die nächsten Schritte verständigt, sagte Merkel am Donnerstag am Rande eines Treffens mit NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Berlin. “Ich glaube, dass wir noch viele Schritte gehen müssen“, fügte sie hinzu.

Im Mittelpunkt muss nach Auffassung von Merkel die engere Zusammenarbeit in der Wirtschafts- und Finanzpolitik stehen. Da sei mit Euro-Sündern in der Vergangenheit “nicht hart genug“ umgegangen worden, sagte die Kanzlerin mit Blick ausdrücklich auch auf Italien.

Nicht äußern wollte sich die Kanzlerin, inwieweit es sinnvoll sei, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bis zur Etablierung eines permanenten Krisenmechanismus weiterhin Staatsanleihen von Wackelkandidaten kaufen kann. Die EZB sei unabhängig und für die Geldwertstabilität zuständig, da mache die EU keine Vorschriften, sagte Merkel.

dapd

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