Merkel sagt Südsudan Unterstützung zu

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Bundeskanzlerin Angela Merkel ( CDU) hat dem Südsudan die Unterstützung Deutschlands zugesagt

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Südsudan die Unterstützung Deutschlands zugesagt. Deutschland werde das Thema auch im UN-Sicherheitsrat ganz oben auf die Tagesordnung setzen.

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Südsudan ist ein unabhängiger Staat

Im UN-Sicherheitsrat, in dem Deutschland gerade den Vorsitz habe, werde das Thema Sudan ganz oben auf der Tagesordnung stehen, sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.

Der Südsudan hatte sich in der Nacht offiziell vom Norden des Sudans abgespalten und war damit zum weltweit jüngsten Staat geworden. Dies sei “ein ganz besonderer Tag für Afrika“, sagte die Kanzlerin. “Denn wir wollen, dass mit dem Nord- und mit dem Südsudan zwei stabile Staaten entstehen“, betonte sie, “und der Südsudan braucht insbesondere unsere und die Unterstützung der gesamten Staatengemeinschaft.“

Merkel würdigte die wachsende Bedeutung des gesamten Kontinents. Afrika sei in großer Bewegung. Schritt für Schritt ließen sich immer mehr Sicherheitsfragen klären, und in erstaunlich vielen Ländern gebe es glücklicherweise Aufbau und Wachstum. “Deutschland möchte dabei unterstützend wirken“, sagte die CDU-Chefin.

Die Bundeskanzlerin bricht am Montag zu einer viertägigen Afrika-Reise auf. Sie besucht Kenia, Nigeria und Angola. Der Südsudan ist nicht auf ihrer Reiseroute. Auf ihrer Reise besucht Merkel mit Kenia, Angola und Nigeria drei der bedeutendsten Staaten des Kontinents. Die Kanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Neben politischen Themen geht es auf der Reise auch um Investitionen in Energie-, Klima- und Umwelttechnologien. Es ist nach 2007 ihre zweite längere Afrikareise.

“Mein Besuch gilt natürlich nur drei der über fünfzig afrikanischen Staaten“, sagte Merkel. “Aber ich möchte damit ein Zeichen setzen, dass Deutschland die Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent sehr ernst nimmt; dass wir zunehmend zu einer gemeinsamen Partnerschaft kommen und auf gemeinsamer Augenhöhe zusammenarbeiten.“

Die Unabhängigkeit des Südsudans wurde im Januar in einem Referendum beschlossen. Die Abstimmung war Teil eines Friedensabkommens aus dem Jahr 2005. Damals endete im Sudan ein mehr als zwei Jahrzehnte dauernder Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden mit mindestens zwei Millionen Toten.

dapd

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