Millionenpaket: Behinderte sollen besser gefördert werden

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Eine Frau im Rollstuhl: Die Bundesregierung will mit insgesamt 100 Millionen Euro die Berufschancen für behinderte Menschen verbessern.

Berlin - Die Bundesregierung will mit insgesamt 100 Millionen Euro die Berufschancen für behinderte Menschen verbessern.

Dies ist Teil des Nationalen Aktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Das Geld soll für einen Zeitraum von fünf Jahren bereitgestellt werden.

In Deutschland leben nach Angaben des Bundessozialministeriums etwa 9,6 Millionen Menschen mit einer Behinderung. 7,1 Millionen davon sind schwerbehindert.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Die UN-Konvention wurde 2006 verabschiedet und von Deutschland Anfang 2009 ratifiziert. Nun soll sie auch umgesetzt werden. Ziel ist es, dass auch Behinderte in Deutschland ein normales Leben führen können. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wollte die Details am Mittag in Berlin erläutern.

“Wir investieren das Geld in eine bessere Berufsorientierung, Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“, sagte die Ministerin vorab der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). Bis zu 10 000 junge Behinderte sollen demnach von Herbst an zwei Jahre lang auf das Berufsleben vorbereitet werden. Dazu solle es auch 4000 neue altersgerechte Jobs für schwerbehinderte Menschen über 50 Jahre geben.

dpa

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