Mitarbeiter im AKW Grohnde tödlich verunglückt

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Bei Wartungsarbeiten im AKW Grohnde ist ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Hameln (dpa) - Bei Wartungsarbeiten im nicht-nuklearen Teil des Atomkraftwerks Grohnde in Niedersachsen ist ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Laut Mitteilung des Betreibers PreussenElektra trat während der Arbeiten im Bereich der Hilfskesselanlage aus noch ungeklärter Ursache Wasserdampf aus.

Der Mitarbeiter erlitt so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle starb. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten Ermittlungen aufgenommen, teilte die Betreiberin mit. Das Umweltministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde wurde ebenfalls unterrichtet.

Das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln läuft seit 1984. Es war im April für längere Zeit abgeschaltet worden, nachdem bei einer regelmäßigen Revision ein Schaden an einer Kühlpumpe entdeckt worden war. In Niedersachsen ist außer Grohnde noch das Atomkraftwerk Emsland in Lingen am Netz. Grohnde soll spätestens am 31. Dezember 2021 abgeschaltet werden, Emsland im Jahr darauf.

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