Nackter Protest für Demokratie in der Ukraine

+
Frauen der Gruppe Femen während einer Protestaktion auf dem Balkon eines Apartements in Kiew

Kiew - Mit nackter Brust und entblößtem Allerwertesten demonstrieren in der Ukraine Frauen der Organisation Femen für Demokratie. Ziel der frivolen Straßenaktionen ist die “autoritäre Politik“ des Präsidenten Viktor Janukowitsch.

Sie haben traumhafte Körper, sind meist blond und lassen sogar bei hartem Frost die Hüllen fallen: die Aktivistinnen der ukrainischen Frauenbewegung Femen kämpfen mit nackten Brüsten und Popos für mehr Demokratie in der Ex-Sowjetrepublik. Die “Feministinnen“ protestieren gegen die aus ihrer Sicht zunehmend autoritäre Politik des seit einem Jahr regierenden Präsidenten Viktor Janukowitsch, aber auch gegen Menschenhandel und Sex-Tourismus.

Die spektakulärsten Nackt-Demos

Die spektakulärsten Nackt-Demos

Beim Nackt-Rennen haben sich 1.000 Bürger in Philadelphia auf ihre Drahtesel geschwungen, um für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu werben. © AP
Beim Nackt-Rennen haben sich 1.000 Bürger in Philadelphia auf ihre Drahtesel geschwungen, um für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu werben. © AP
Beim Nackt-Rennen haben sich 1.000 Bürger in Philadelphia auf ihre Drahtesel geschwungen, um für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu werben. © AP
Beim Nackt-Rennen haben sich 1.000 Bürger in Philadelphia auf ihre Drahtesel geschwungen, um für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu werben. © AP
Beim Nackt-Rennen haben sich 1.000 Bürger in Philadelphia auf ihre Drahtesel geschwungen, um für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu werben. © AP
Nackte Demonstrationen
Nackte Models demonstrieren in Bogota gegen Luftverschmutzung. © AP
Nackte Demonstrationen
Nackte Models demonstrieren in Bogota (Kolumbien) gegen Luftverschmutzung. © AP
Nackte Demonstrationen
Nackte Models demonstrieren in Bogota gegen Luftverschmutzung. © AP
Nackte Demonstrationen
Nackte Models demonstrieren in Bogota gegen Luftverschmutzung. © AP
Nackte Demonstrationen
Nackte Globalisierungs-Gegnerin beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. © AP
Nackte Demonstrationen
Die Jungen Liberalen ziehen blank: FDP-Nachwuchspolitiker demonstrieren im Jahr 2000 gegen das rot-grüne Rentenkonzept. © AP
Nackte Demonstrationen
Kein Protest aber trotzdem aufsehenerregend: Eine gigantische Nackt-Foto-Aufnahme im Wiener Ersnt-Happel-Stadion (Mai2008). © AP
Nackte Demonstrationen
Nackt-Foto-Aufnahme im Wiener Ersnt-Happel-Stadion (Mai2008). © AP
Nackte Demonstrationen
Nackt-Foto-Aufnahme im Wiener Ersnt-Happel-Stadion (Mai2008). © AP
Nackte Demonstrationen
Ein nackter Radler stärkt sich für den "World Naked Bike Ride" in Mexico City (Juni2008) - ein Massenprotest der Radfahrer gegen Umweltschäden durch Autos. © AP
Nackte Demos
Nackert demonstriert ein philippinischer Student gegen die Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo (Dezember 2008). © AP
Nackte Demos
Nein, das ist nicht "Borat". Sondern der Teilnehmer einer Radl-Demo in Wien (Juni 2008). Dabei protestierten die Teilnehmer gegen zu viele Autos auf den Straßen. © AP
Nackte Demos
Teilnehmer einer Radl-Demo in Wien (Juni 2008). © AP
Nackte Demos
Teilnehmer einer Radl-Demo in Wien (Juni 2008). © AP
Nackte Demos
"Nackt unter Kannibalen" heißt ein Gruselfilmchen aus den Siebzigern. Damit hat dieses Bild aber nur auf den ersten Blick etwas zu tun. Die Demonstranten in Barcelona protestieren gegen Pelze (Januar 2009). © AP
Nackte Demos
Diese Peruaner demonstrieren beim "World Naked Bike Ride" in Lima (März 2009) gegen zunehmenden Autoverkehr. © AP
Nackte Demos
Ein kostümierter Demonstrant beim "World Naked Bike Ride" in Peru (März 2009). © AP
Nackte Demos
Nackte Demonstranten beim "World Naked Bike Ride" in Peru (März 2009). © AP
Nackte Demos
Platte Popos auf dem Radl. Demonstranten beim "World Naked Bike Ride" in Peru (März 2009). © AP
Nackte Demos
Dieser nackerte Grieche demonstriert ausnahmsweise nicht gegen etwas - sondern für mehr Radwege in Thessaloniki (Juni 2008). © AP
Nackte Demos
Die Studenteverbindung "Alpha Phi Omega" demontriert auf den Philippen gegen einen Journalisten, der sie als "Gang" bezeichnet hatte. (März 2009). © AP
Nackte Demos
Die "Toten Hosen" protestieren nackt gegen Pelze. © dpa
Nackte Demos
Da schau her (oder weg)! Animal Peace demonstriert in München nackig gegen Pelze (Dezember 2002). © Schlaf
Nackte Demos
Animal Peace demonstriert in München nackig gegen Pelze (Dezember 2002). © Schlaf
Nackte Demos
Animal Peace demonstriert in München nackig gegen Pelze (Dezember 2002). © Schlaf
Nackte Demos
Studenten der TU Berlin demonstrieren nackt gegen Sparpläne (Dezember 2003). © dpa
Nackte Demos
Studenten der TU Berlin demonstrieren nackt gegen Sparpläne (Dezember 2003). © dpa
Nackte Demos
Philippinische Studenten veranstalten ein Nackt-Rennen zum 100. Geburtstag der "University of the Philippines" (Quezon City, Juni 2008). © AP
Nackte Demos
Philippinische Studenten beim 100. Geburtstag der "University of the Philippines" (Juni 2008). Die jungen Damen geniert der Aufmarsch offensichtlich. © AP
Nackte Demos
Philippinische Studenten beim 100. Geburtstag der "University of the Philippines" (Juni 2008). © AP
Nackte Demos
Kein Demonstrant, aber trotzdem ein weltbekannter Nackter: Der Der "Naked Cowboy" auf dem Times Square in New York. © AP

Lesen Sie dazu auch:

Protest: Oben ohne gegen die Todesstrafe

Mitte Februar gab es zudem eine Aktion gegen Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi, dem Sex mit einer Minderjährigen angelastet wird. Für den unverhüllten Protest vor Italiens Botschaft gegen den “Sexualstraftäter“ hat ein Gericht in Kiew erstmals zwei Femen-Aktivisten zu kurzen Gefängnisstrafen verurteilt.

Dieses Vorgehen der “kriminellen Miliz und korrupten Gerichte“ gegen den friedliche Frauen sei eine Schande, schreibt Femen-Chefin Anna Guzol (26) in ihrem Internet-Blog. Guzol, die in der Puschkin-Straße im Zentrum ein kleines Büro hat, trauert den Freiheiten hinterher, die die prowestliche Orangene Revolution von 2004 dem Land gebracht hatte. Auch international steht der prorussische Janukowitsch in der Kritik, die Demokratie zu zerstören.

Protest: Oben ohne gegen die Todesstrafe

Protest: Oben ohne gegen die Todesstrafe

Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Mitglieder der ukrainischen Feministen-Gruppe "Femen" protestieren oben ohne gegen die geplante Hinrichtung einer Frau im Iran. Die Sicherheitskräfte versuchten die Frauen aufzuhalten. Die Aktivistinen haben bereits früher mit derartigen Nackt-Demos gegen die Regierung protestiert. © dpa
Nackt-Protest Femen
Im Oktober protestierten die halbnackten Damen gegen den Besuch des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin. © dpa
Nackt-Protest Femen
Im Oktober protestierten die halbnackten Damen gegen den Besuch des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin. © dpa
Nackt-Protest Femen
Im Oktober protestierten die halbnackten Damen gegen den Besuch des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin. © dpa
Nackt-Protest Femen
Im Oktober protestierten die halbnackten Damen gegen den Besuch des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin. © dpa

Femen will angesichts der chaotischen Jahre nach der friedlichen Revolution die “demonstrationsmüde“ Bevölkerung wieder wachrütteln - und das mit nackter Haut, sexy Dessous und Pumps. “Wir wissen, wie weit wir gehen dürfen und behalten stets unsere Höschen an, um nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen zu werden“, sagt Alexandra Schewtschenko in einem Zeitungsinterview. Die “Nippel“ seien stets mit Farbe bemalt. “Wir tun nichts Unmoralisches und nur das, was es in der Werbung längst gibt.“

Nackt-Alarm in der Ukraine: Die spektakulärsten Demos von FEMEN

NACKTivistinnen ziehen sich schon wieder aus: Die Demos von FEMEN

Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Während einer Rede von Wladimir Putin in Brüssel demonstrierten am 21. Dezember 2012 die Femen-Aktivistinnen. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dapd
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken.
Bilder vom 24. 6. 2012: Vor dem EM-Stadion in Kiew haben Blondinen am Sonntagabend vor dem Viertelfinale zwischen England und Italien Freisex angeboten - allerdings mit ernstem Hintergedanken. © dpa
Bilder vom 20. Juni 2012: Eine nackte FEMEN-Aktivistin hat sich zum ukrainischen EM-Orakel Funtik in Kiew geschlichen © dpa
Bilder vom 20. Juni 2012: Eine nackte FEMEN-Aktivistin hat sich zum ukrainischen EM-Orakel Funtik in Kiew geschlichen © dpa
Bilder vom 20. Juni 2012: Eine nackte FEMEN-Aktivistin hat sich zum ukrainischen EM-Orakel Funtik in Kiew geschlichen © dpa
Bilder vom 20. Juni 2012: Eine nackte FEMEN-Aktivistin hat sich zum ukrainischen EM-Orakel Funtik in Kiew geschlichen © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © AP
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © APdpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © AP
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © AP
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 19. Juni 2012: FEMEN-Aktivistinnen machten ein Fanfest in Kiew zu ihrer Protest-Plattform. Sie mischten sich unter die schwedischen Fans. Endstation, mal wieder: die Sicherheitsleute. © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 31. März: In Paris demonstrierten die Aktivistinnen unter dem Motto "Lieber nackt als Burka" vor dem Eiffelturm © dpa
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dpa
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dpa
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dpa
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 8. März: Die Aktivistinnen zogen sich in Istanbul aus, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren © dapd
Bilder vom 1. Februar 2012: Aktivistinnen von Femen protestieren in Zürich bei minus sieben Grad gegen die Vergabe der Eishockey-WM 2014 an Weißrussland. © dpa
Bilder vom 1. Februar 2012: Aktivistinnen von Femen protestieren in Zürich bei minus sieben Grad gegen die Vergabe der Eishockey-WM 2014 an Weißrussland. © dpa
Bilder vom 1. Februar 2012: Aktivistinnen von Femen protestieren in Zürich bei minus sieben Grad gegen die Vergabe der Eishockey-WM 2014 an Weißrussland. © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 10. November 2011: In Zürich haben die Damen ein Verkehrschaos verursacht © dpa
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © dpa
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © dpa
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © AP
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © AP
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © AP
Bilder vom 24. August 2011: Zum 20. Geburtstag der Unabhängigkeit mähten FEMEN-Aktivistinnen Rasen. Das Rasenmähen steht für das Kürzen von Hilfen der Regierung für die Bevölkerung während der 20 Jahre. © AP
Bilder vom 16. August 2011: Aktivistinnen belagern ein Polizeiauto - sie demonstrierten gegen Verhaftungen, die ihrer Meinung nach die Opposition unterdrücken sollten. © dpa
Bilder vom 16. August 2011: Aktivistinnen belagern ein Polizeiauto - sie demonstrierten gegen Verhaftungen, die ihrer Meinung nach die Opposition unterdrücken sollten. © dpa
Bilder vom 16. August 2011: Aktivistinnen belagern ein Polizeiauto - sie demonstrierten gegen Verhaftungen, die ihrer Meinung nach die Opposition unterdrücken sollten. © dpa
Bilder vom 16. August 2011: Aktivistinnen belagern ein Polizeiauto - sie demonstrierten gegen Verhaftungen, die ihrer Meinung nach die Opposition unterdrücken sollten. © dpa
Bilder vom 16. August 2011: Aktivistinnen belagern ein Polizeiauto - sie demonstrierten gegen Verhaftungen, die ihrer Meinung nach die Opposition unterdrücken sollten. © dpa
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © AP
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © AP
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © AP
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © dpa
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © dpa
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © dpa
Drastische Bilder: Am 5. Juli 2011 protestierten FEMEN-Aktivistinnen gegen die Rentenreform in der Ukraine und wurden von Sicherheitskräften weggezerrt. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa
Hier sehen Sie weitere Bilder der FEMEN-Protest-Aktionen. © dpa

Die 22-Jährige, die als Gesicht der Bewegung gilt, hat gerade erstmals zwei Tage in einem ukrainischen Gefängnis gesessen - wegen der Aktion gegen Berlusconi. Bei den aus westlicher Sichtweise ungewöhnlichen Protesten geht es immer auch um Frauenrechte, um den Kampf gegen Prostitution und männliche Bevormundung sowie häusliche Gewalt. Vor allem Studentinnen gehören zu den Aktivistinnen, die auch schon gegen den Mangel an öffentlichen Toiletten protestierten oder gegen ein Unterwäsche-Verbot auf Balkons in der Hauptstadt Kiew. 

"Oben-ohne-Politik" stößt auch auf Ablehnung

Femen-Chefin Guzol, die selbst nicht mehr nackt auftritt, rief ihre Aktivistinnen auf den Plan, als Janukowitsch unlängst westliche Investoren “auf frauenfeindliche Weise“ zu locken versucht habe. Wenn die Kastanien blühen, ließen die Ukrainerinnen ihre Hüllen fallen, zitierten Medien den Staatschef vom Weltwirtschaftsforum in Davos. “Die Ukraine ist kein Bordell“, schimpfen die Femen(istinnen), die heute etwa 300 Mitstreiterinnen zählen, von denen aber nur zwei Dutzend aktiv dabei sind.

Wer bei dem Internetauftritt von Femen auf die dort abgebildeten Brustwarzen klickt, kann zur Unterstützung der Bewegung Tassen, T-Shirts und Kalender einkaufen. Als Logo dienen zwei Kreise in Form stilisierter Brüste mit den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau. “Ich bin kein dummes Püppchen, sondern ein denkender Mensch, der sein Land nicht sterben sehen kann“, sagt Schewtschenko in einem Interview der Zeitung “Moskowski Komsomolez“.

Klar, es gebe mitunter auch brüskierte Ablehnung konservativer Ukrainer gegen die “Oben-Ohne-Politik“. Aber Femen bleibe so im Gespräch, sagt Ina. Ziel der landesweit agierenden Bewegung sei eine Frauenquote sowie die Registrierung als politische Partei. Letzteres aber sei unter Janukowitsch schwerer geworden: eine wie auch immer geartete Konkurrenz werde von den Machthabern in Kiew nach Moskauer Vorbild zunehmend unterdrückt.

dpa

Wo Hemmungen und Hüllen fallen: Die wildesten Partys der Welt

Srrec

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare