Nahles: Klassische Berufe auch in digitalisierter Welt

+
Auszubildender im Tischlerhandwerk. Handwerker wird es auch in einer volldigitalisierten Welt geben. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geht davon aus, dass klassische Berufe auch mit Fortschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt gefragt bleiben.

"Arbeiten 4.0 heißt auch, dass neue Berufe entstehen, die wir heute vielleicht noch gar nicht kennen. Aber wir brauchen künftig genauso die klassischen Berufe, zum Beispiel gute Handwerker, engagierte Lehrer und Pflegepersonal", sagte die SPD-Politikerin der "Bild am Sonntag".

Dem Bericht zufolge will das Bundesarbeitsministerium im kommenden Jahr ein Weißbuch zu den Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft vorlegen. Nahles zeigte sich überzeugt, dass in Zukunft Weiterbildung eine noch viel größere Rolle als heute spielen wird: "Weiterbildung ist der Schlüssel. Wer sich informiert, wer sich zusammentut und für Weiterbildung und Qualifizierung einsetzt, ist bestens gewappnet für die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt."

Meistgelesen

Die Vereidigung von Bundespräsident Steinmeier im Ticker zum Nachlesen
Die Vereidigung von Bundespräsident Steinmeier im Ticker zum Nachlesen
Kabinett will verurteilte Homosexuelle rehabilitieren
Kabinett will verurteilte Homosexuelle rehabilitieren
Angela Merkel: So stehen ihre Chancen, Kanzlerin zu bleiben
Angela Merkel: So stehen ihre Chancen, Kanzlerin zu bleiben
EU: Juncker fordert „große Dinge“ statt „Kleinklein“
EU: Juncker fordert „große Dinge“ statt „Kleinklein“

Kommentare