Neue Beweise für iranisches Atombombenprogramm

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Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Mohammed el Baradei

Wien - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat offenbar neue Beweise für die Existenz eines iranischen Atomwaffenprogramms. Welche bislang nicht veröffentlichten Geheimdienstinformationen nun ans Licht kommen sollen:

Wie die Nachrichtenagentur AP am Freitag aus Diplomatenkreisen erfuhr, sollen dabei bislang nicht veröffentlichte Geheimdienstinformationen ans Licht kommen. Das Material soll unter anderem Hinweise darauf enthalten, dass der Iran ein Computermodell eines Atomsprengkopfs entwickelt hat. Außerdem sollen in der kommenden Woche Satellitenbilder gezeigt werden, auf denen ein großer Stahlcontainer zu sehen sein soll, der für Sprengstoffexperimente im Zusammenhang mit dem Atombombenprogramm genutzt worden sein soll.

Die IAEA listete in der Vergangenheit bereits Aktivitäten auf, die ihrer Meinung nach auf ein iranisches Atombombenprogramm hindeuten. Der Iran streitet die Existenz eines solchen Programms ab und besteht darauf, dass das Atomprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken diene.

dapd

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