Neue Verstimmung zwischen China und USA

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Hillary Clinton

Peking/Sanya - Zwischen China und den USA gibt es neue Irritationen: Es geht um eine Inselgruppe.

Die Regierung in Peking ist verärgert über Äußerungen von US-Außenministerin Hillary Clinton, dass der jüngste Territorialkonflikt zwischen China und Japan um eine strittige Inselgruppe unter den amerikanisch-japanischen Sicherheitspakt falle. Nach dem Ostasien-Gipfel in Hanoi traf Clinton am Samstag im Rahmen ihrer Asienreise auf der südchinesischen Insel Hainan mit Chinas oberstem Außenpolitiker, Staatsrat Dai Bingguo, zusammen.

Beide Seiten hätten ihre Ansichten “auf freundliche und freimütige Weise“ ausgetauscht, teilte das Außenministerium in Peking am Sonntag mit. Chinas Außenminister Yang Jiechi hatte Clinton zuvor schon am Rande des Gipfels in Vietnams Hauptstadt gedrängt, “bei diesem sehr heiklen Thema vorsichtig zu sein“ und “keine unverantwortlichen Bemerkungen zu machen“, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte.

Im Mittelpunkt der Beratungen des Staatsrats mit Clinton standen die Vorbereitung des geplanten Besuches von Staats- und Parteichef Hu Jintao im Januar in den USA und sein Treffen mit US-Präsident Barack Obama auf dem G20-Gipfel im November in Seoul. Clinton hatte in dem Territorialstreit zwischen China und Japan in Hanoi auch eine Vermittlung der USA angeboten. Der Streit um die auf Japanisch Senkaku und auf Chinesisch Diaoyu genannten Inseln war im September neu aufgeflammt. Die japanische Küstenwache hatte ein chinesisches Fischerboot aufgebracht, wobei es zu einer Kollision gekommen war.

dpa

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