Nord- und Südkorea schon wieder im Clinch

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Nach dem Tod von Kim Jong Il brodelt es zwischen Nord- und Südkorea bereits wieder.

Seoul - Nach dem Tod von Machthaber Kim Jong Il hat Nordkorea der Regierung in Südkorea eine unangemessene Reaktion vorgeworfen.

Den Beschluss Seouls, mit zwei Ausnahmen keine Besuche von Beileidsdelegationen zuzulassen, kritisierte die offizielle Propaganda-Website des kommunistischen Landes als “inakzeptable, unzivilisierte und unmenschliche Handlung“. Der Schritt könne eine bedeutende Auswirkung auf die Beziehungen haben, warnte die Internetseite Uriminzokkiri am Freitag.

Kim Jong Il: Der rätselhafte Despot

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Nordkorea werde alle Kondolenzbesuche aus Südkorea akzeptieren, hieß es weiter. Delegationen aus Südkorea würden mit Bruderliebe empfangen. Der Landweg über die nordkoreanische Grenzstadt Kaesong und der Luftraum stehen demnach für Besuche offen.

Ungeachtet der Spannungen mit Nordkorea hatte Südkoreas Regierung der Bevölkerung des kommunistischen Nachbarlandes ihre Anteilnahme nach dem Tod des langjährigen Alleinherrschers ausgesprochen, jedoch nicht dabei direkt das Regime in Pjöngjang angesprochen. Die Regierung in Seoul wird keine eigene Beileidsdelegation entsenden. Kim Jong Il war nach offizieller Darstellung am vergangenen Samstag im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Nordkoreaner trauern um Kim Jong Il

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dpa

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