Nordkorea beschwichtigt: "Normale Explosionen"

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Nordkoreas Herrscher Kim Jong-il

Seoul - Nordkorea hat am Donnerstag Berichte aus Südkorea über einen Artillerieangriff zurückgewiesen. Südkorea habe sich offenbar von “normalen Explosionen“ für ein Wohnungsbauprojekt erschrecken lassen.

Das hieß es in einer Meldung der Nachrichtenagentur KCNA. Dabei sei es nur darum gegangen, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern. Es sei völlig absurd, dass Südkorea das verwechselt habe.

Das ist Nordkorea

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Südkorea hatte am Mittwoch erklärt, Nordkorea habe überraschend drei Granaten in der Nähe der Demarkationslinie im Gelben Meer abgefeuert. Daraufhin habe Südkorea ebenfalls mit drei Schüssen geantwortet. Im Laufe des Tages habe es weitere Feuerwechsel gegeben, erklärte ein Behördenvertreter. Die abgefeuerten Granaten landeten alle im Wasser, verletzt wurde niemand.

Nach dem Tod von vier Menschen bei einem nordkoreanischen Artillerieangriff Ende vergangenen Jahres befinden sich die südkoreanischen Streitkräfte in erhöhter Alarmbereitschaft.

dapd

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