Nordkorea kritisiert UN-Menschenrechtsresolution

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Die stark gesicherte Staatsgrenze zwischen Nord- und Südkorea.

Seoul - Das kommunistische Nordkorea hat die jüngste UN-Resolution zur Menschenrechtslage in dem Land als Folge eines Komplotts kritisiert. Hinter diesem Komplott stünden wie jedes Jahr "feindselige Kräfte".

Diese sollen von den USA angeführt werden, hieß es am Samstag in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Diesen Kräften und den USA unterstellte ein Sprecher, "das System der Volksrepublik" (Nordkorea) stürzen zu wollen.

Das Menschenrechtskomitee der UN-Vollversammlung in New York hatte am vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit eine Resolution angenommen, in der Nordkorea wegen "umfassender und erheblicher" Verletzung der Menschenrechte verurteilt wird. Man habe sehr ernste Sorgen über die "systematische, umfassende und erhebliche Verletzung der Menschenrechte", heißt es in dem Papier. Genannt wurden Folter und schwere Verletzungen der Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit.

In Nordkorea-Resolutionen des UN-Menschenrechtsausschusses in den vergangenen Jahren wurden dem Regime in Pjöngjang immer wieder systematische Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Nordkorea kritisierte die Resolutionen in der Regel als Teil eines Propagandafeldzugs, hinter dem die USA stünden.

dpa

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