OB-Wahl in Greifswald muss womöglich wiederholt werden

+
Die Fußmatte hat sich das Pommersche Landesmuseum gesichert. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Greifswald (dpa) - Wegen eines zeitweise geschlossenen Wahllokals muss die Oberbürgermeisterwahl in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) womöglich wiederholt werden.

Ein vom Innenministerium in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss, dass ein erheblicher Wahlfehler vorliegt, der eine Wiederholungswahl in dem Wahlbezirk erforderlich mache. Das Dokument liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Der Grünen-Politiker Stefan Fassbinder hatte die Stichwahl am 10. Mai gegen den CDU-Kontrahenten Jörg Hochheim (CDU) mit 15 Stimmen Vorsprung gewonnen. Eine Tür zu einem Wahllokal war für etwa 90 Minuten verschlossen, weil eine Fußmatte verrutscht war, die die Tür offen halten sollte.

Gegen die Wahl hatten drei Bürger Einspruch eingelegt. Die endgültige Entscheidung über ihre Gültigkeit trifft voraussichtlich am kommenden Montag das Kommunalparlament.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Palästinenser frieren Beziehungen zu Israel wegen Tempelberg-Krise ein
Palästinenser frieren Beziehungen zu Israel wegen Tempelberg-Krise ein
Abschaffung von „Obamacare“: Debakel für Trump
Abschaffung von „Obamacare“: Debakel für Trump
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
„Linke Saubande“: CSU-Politiker fordern Schließung der Roten Flora 
„Linke Saubande“: CSU-Politiker fordern Schließung der Roten Flora 

Kommentare