Obama will diplomatischen Einsatz im Irak

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Barack Obama will diplomatischen Einsatz im Irak.

Atlanta - Die USA wollen im Irak nach den Worten von Präsident Barack Obama ab September einen zivilen Einsatz unter Führung von Diplomaten verfolgen.

Obama erklärte am Montag bei einer Tagung eines Veteranenverbandes in Atlanta, der Irak-Krieg nähere sich wie versprochen seinem Ende, und die Verpflichtungen der USA im Irak würden sich verändern. Die amerikanischen Kampftruppen sollen bis Ende August aus dem Zweistromland abgezogen sein, 50.000 Soldaten sollen allerdings noch für Sicherheit bei zivilen Projekten sorgen, anti-terroristische Einsätze leiten und die einheimischen Sicherheitskräfte ausbilden.

Bis Ende 2011 will Obama dann alle Truppen aus dem Irak abgezogen haben und damit eines seiner wichtigsten Wahlversprechen während des Präsidentschaftswahlkampfs 2008 einlösen. Das Kontingent in Afghanistan hat der Präsident allerdings deutlich aufstocken lassen. Die Herausforderungen in Afghanistan seien groß, sagte Obama in seiner Rede. “Aber es ist wichtig, dass das amerikanische Volk weiß, dass wir Fortschritte machen und wir auf Ziele fokussiert sind, die klar und erreichbar sind.“

Trotz der Truppenaufstockung in Afghanistan sind zurzeit insgesamt weniger US-Soldaten im Irak und in Afghanistan stationiert als vor Obamas Amtsantritt im vergangenen Jahr. Im September werden nach Angaben des Weißen Hauses insgesamt 146.000 Soldaten im Einsatz sein gegenüber 177.000 im Januar 2009. Unterdessen kamen im Irak bei zwei Bombenanschlägen und einer Schießerei acht Menschen ums Leben.

dapd

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